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Nachdem ein europäisches Ermittlungsteam die App «SKY ECC» knackt, kommt es zu Tausenden Verhaftungen im Bereich der organisierten Kriminalität. Doch in der Schweiz droht der Coup zu scheitern: Die Chatdaten sind vor Gericht umstritten, ein verurteilter Drogendealer kann auf Freispruch hoffen.
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Bad Säckingen, Deutschland, 6. April 2020: Ein vorbestrafter Dealer trifft sich im Grenzgebiet auf deutscher Seite mit einem Kurier und lädt fünf Kilogramm Kokain ins Auto. Die Drogen schmuggelt er in die Schweiz und verteilt sie. Was er nicht weiss: Seine ganze Kommunikation, Fotos, wie er mit Drogen posiert, Chatverläufe zu Kokaindeals für insgesamt eine Million Euro hat Europol abgefangen und der Schweiz übergeben.
Es ist der grösste europäische Coup gegen organisierte Kriminalität: Ein internationales Ermittlungsteam kann unzählige Daten aus «SKY ECC», dem «Messengerdienst der Unterwelt», abfangen. In ganz Europa kommt es zu Razzien, Verhaftungen, Beschlagnahmungen und Gerichtsprozessen.
Doch: In der Schweiz sind die abgefangenen Daten als Beweis umstritten. Das Bezirksgericht Dielsdorf verurteilt den Dealer, doch das Obergericht Zürich lässt die abgefangenen Chats aus den Akten löschen. Der Beschuldigte Kokaindealer kann trotz Sprach- und Textnachrichten, die den Koks-Handel belegen, auf einen Freispruch hoffen. Die Entscheidung des Bundesgerichts steht noch aus.
«True Crime Schweiz» zum Fall «SKY ECC» mit Christoph Brunner, SRF-Regionalredaktion Zürich Schaffhausen
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Personen
| Moderator: | Ramona Drosner, Matthias von Wartburg |
Top-Spielfilm am 15.06.
Spielfilm
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Todesmelodie