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Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: ein mysteriöses Wesen haust in den Kellergewölben der Pariser Oper. Keiner hat es je gesehen, aber es steht in Verbindung mit der jungen Sängerin Christine Daaé, die dem Phantom ihren Aufstieg zur gefeierten Sängerin verdankt. Als Gegenleistung will das Phantom Christines Zuneigung ... Restaurierte Fassung des Stummfilmklassikers von Rupert Julian.
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Die prachtvolle Pariser Opéra Garnier birgt ein dunkles Geheimnis. Tief unter ihren prunkvollen Sälen, in einem Labyrinth aus Gängen und Gewölben, lebt ein entstelltes Wesen, das sich als „Phantom“ einen Namen gemacht hat. Niemand hat es je gesehen, doch seine Präsenz ist allgegenwärtig, sei es durch rätselhafte Botschaften, verschwundene Gegenstände oder die plötzliche Karriere der jungen Sängerin Christine Daaé. Sie verdankt ihm ihren Aufstieg, doch der Preis ist hoch: Das Phantom verlangt ihre Liebe und Treue. Christine, hin- und hergerissen zwischen Furcht und Faszination, folgt dem Phantom in seine unterirdische Welt ... Vorlage des Films ist der 1910 erschienene französische Roman „Le Fantome de l‘Opéra“ von Gaston Leroux. Leroux ließ sich von der Baugeschichte der Pariser Opéra Garnier inspirieren. Die Pariser Oper zählt in der Tat 17 Stockwerke, ein Drittel davon unterirdisch. In der Zeit der Pariser Commune diente der Rohbau mit seinen Kellern der Unterbringung von Waffen und Gefangenen. 1896 fiel ein Teil des sieben Tonnen schweren Kronleuchters in den Zuschauerraum. Auch der unterirdische Fluss befand sich tatsächlich unter der Oper. Die Entwürfe des Filmarchitekten Ben Carré gehen auf originale Bauzeichnungen für die Pariser Oper zurück, wo Carré selbst als Bühnenbildner gearbeitet hatte. Er schafft es, für den Film ein düsteres Labyrinth von Treppen, Gängen und Nischen zu schaffen, in denen sich das Grauen glaubhaft einnistet.
Hinweis
Die restaurierte Fassung des Stummfilmklassikers von 1925 fängt die düstere Atmosphäre der Vorlage ein. Lon Chaney - das Phantom - ist als „Man of thousand faces“ in die Filmgeschichte eingegangen. Als Kind gehörloser Eltern lernte er schon früh, sich pantomimisch zu verständigen. Als er nach schauspielerischen Anfängen bei Wandertheatern zum Film ging, kam ihm seine Erfahrung zugute, sich selbst zu schminken und bizarre Masken zu erfinden. Er nahm körperliche Strapazen in Kauf, um Horrorfiguren überzeugend darzustellen. Chaney galt als einer der populärsten Schauspieler seiner Zeit.Produktion: Universal Pictures
Personen
Schauspieler: Rolle | Erik/Phantom Christine Daaé Raoul de Chagny Simon |
| Regie: | Rupert Julian |
| Drehbuch: | Raymond Schrock, Elliott J. Clawson |
| Kamera: | Virgil Miller, Milton Bridenbecker, Charles Van Enger |
| Musik: | Gabriel Thibaudeau |