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Im Emsland werden Rettungswagen gebaut, die weltweit im Einsatz sind, in Regionen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen: vom wüstengeprägten Saudi-Arabien bis zum urbanen London. Jetzt hat der norddeutsche Fahrzeughersteller zudem einen Spezialauftrag vom Bundesamt für Katstrophenschutz und Bevölkerungssicherheit bekommen. Denn Deutschland will sich mit einer ganz neuen Generation von Rettungsfahrzeugen auf mögliche Katastrophenfälle vorbereiten. Dafür muss ein Prototyp her.Nicht nur durch den Klimawandel werden auch in Deutschland extreme Rettungsszenarien immer wahrscheinlicher: Überschwemmungen, Schneechaos, extreme Glätte. Mit diesen Phänomenen müssen die Rettungsdienste jederzeit rechnen. Auch das Thema Krieg ist durch die Zeitenwende-Rede des damaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine 2022 wieder mehr in den Fokus gerückt. Und damit auch der Bevölkerungsschutz.Rettungswagen müssen nicht nur geländegängig sein, ihre Besatzungen sollen auch möglichst viele Patienten gleichzeitig und so sicher wie möglich aus Krisengebieten herausholen. Eine spezielle Herausforderung für die Fahrzeugbauer WAS aus dem Emsland. Die Mitarbeitenden müssen sich überlegen, wie sie alle Anforderungen und Wünsche umsetzen und in das neue Spezialfahrzeug einbauen. Am Ende muss sich der Prototyp dann im extremen Gelände beweisen. Erst dann sehen die Ingenieurinnen und Ingenieure und die Fahrzeugbauer, ob ihre Überlegungen auch praxistauglich sind.„Die Nordreportage“ öffnet den Blick in die besondere Welt des Rettungswagen-Baus und begleitet die Herstellung eines Prototyps für den Katastrophenschutz mit seinen ganz speziellen Anforderungen: von den ersten Einbauten bis zum harten Test im Gelände.
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