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107 Milliarden steckt der Staat in die Deutsche Bahn, um die marode Infrastruktur zu sanieren. Doch „frontal“-Recherchen zeigen: Das System Bahn ist ein Fass ohne Boden.
Allein die Generalsanierungen verschlingen Milliarden. Ex-Gewerkschaftschef Claus Weselsky warnt: „Das ist ein riesengroßes schwarzes Loch.“
Die Bahn verspricht den „Neustart“ und erklärt in einer Werbekampagne: „Wir haben verstanden, jetzt wird alles besser“. Aber ist das wirklich so? Schon jetzt ruft der Staatsbetrieb nach weiteren Milliarden.
Auch Ex-Bahnvorstand Alexander Doll sieht strukturelle Defizite: „Wenn Sie das als Fass ohne Boden benennen, dann stimmt das wohl.“ Für ihn ist klar: Es fehlt nicht nur an Geld, sondern vor allem an effizientem Einsatz. So wächst der Eindruck: Der versprochene Neustart bleibt Stückwerk. Milliarden fließen, doch ohne klare Steuerung und Kontrolle droht das Geld zu versickern - während die Fahrgäste weiter auf eine verlässliche Bahn warten.
Für Führungskräfte der Bahn allerdings liegt die Messlatte niedrig. „frontal“ liegen Insiderinformationen vor: Üppige Vorstandsboni fließen selbst bei miserabler Pünktlichkeit der Züge.
Letzte Folge der dreiteiligen „frontal“-Dokumentation „Das Deutsche-Bahn-Desaster“
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Personen
| von: | Anne Höhn, Markus Reichert, Michael Strompen, Frank Vieltorf |
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