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Intim und aufschlussreich: Eine dreiteilige Dokureihe zeigt, wie Brüste, Vulva und Penis das Selbstbild, Beziehungen und Sexualität prägen. Machen Brüste eine Frau aus? Warum ist die Vulva so tabu? Und wie viel Penis braucht der Mann? Die Dokureihe zeigt überraschende Erkenntnisse aus der Wissenschaft und erzählt berührende Geschichten. Brüste, Vulva und Penis: bestimmen sie wirklich, wer man/frau ist?Hip-Hop-Tänzerin Jenna hat, was für viele der Inbegriff von weiblicher Schönheit ist: große Brüste. „Schon in der Schule hieß es, ich hätte einen Titten-Bonus. Mich hat das verunsichert. Es würde uns besser gehen, wenn wir Brüste nicht so sexualisieren“, sagt Jenna. Biomechanikerin Nicola Renwick betrachtet Brüste in ihrer Forschung nicht als Sexualobjekt, sondern als „wabernde Masse“. Beim Laufen können Brüste denselben Kräften ausgesetzt sein wie ein Formel-1-Fahrer. Im Leistungssport wird das oft noch nicht berücksichtigt: „Ein Sport-BH ist für mich unersetzlich, er ist wichtiger Teil unserer Arbeitskleidung“, erklärt die Fußballerin und Welttorhüterin Almuth Schult.Irgendwie besonders sind Brüste schon: Üblicherweise haben Säugetiere nur dann sichtbare Brüste, wenn sie auch Jungtiere haben. Beim Menschen haben sie sich hingegen zu einem ständig sichtbaren Merkmal entwickelt. Den gesellschaftlichen Erwartungsdruck, der mit ihnen verbunden ist, spürt Luise deutlich: Sie hat mit Anfang 30 ihre Brüste durch Krebs verloren und sich ganz bewusst gegen einen Wiederaufbau entschieden. Ohne Brust weiblich und schön - geht das?
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| Redaktion: | Christian Kossin |