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Was prägt ein Leben: der erste Kuss, das Tattoo, das bleibt, oder die Midlife-Krise, in der plötzlich alles infrage steht? Der Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt sagt: Nicht die Ereignisse selbst formen unser Leben, sondern die Art und Weise, wie wir sie zu Erfahrungen machen.
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Warum werden manche Momente zu Wendepunkten, während andere spurlos vergehen? Wie verwandelt sich ein peinlicher Augenblick in eine Geschichte, die wir immer wieder erzählen - oder in eine innere Narbe, an der wir festhalten? Und was geschieht mit unseren Erinnerungen, wenn wir Erlebnisse ständig wiederholen, durchdenken oder im Kopf alternative Lebensverläufe entwerfen?
Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik und Kognitionswissenschaft an der University of Pennsylvania, hat mit seinem Buch «Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen» eine Theorie des Erfahrungslebens vorgelegt. In der «Sternstunde Philosophie» spricht er mit Olivia Röllin über die Faszination des Neuen, die Macht der Wiederholung - und darüber, wie es gelingen kann, auch in Zeiten permanenter Reizüberflutung mit Social Media oder künstlicher Intelligenz zu tiefen, sinnstiftenden Erfahrungen zu kommen, statt sich von Ereignis zu Ereignis treiben zu lassen.
Hinweis
Personen
| Moderator: | Olivia Röllin |
| Gäste: | Fritz Breithaupt; |
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Top-Spielfilm am 11.05.
Spielfilm
New York in den 70er Jahren: Als Juwelier namens Donnie Brasco getarnt, wird der FBI-Agent Joe Pistone auf den naiven und desillusionierten Auftragskiller Lefty Ruggiero angesetzt, um die mächtige Mafiafamilie Bonanno auszuspionieren. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine tiefe Freundschaft ... - Regie: Mike Newell. Mit Johnny Depp und Al Pacino.New York, Ende der 70er Jahre: Der...
Donnie Brasco