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Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes gibt das internationale Rechercheprojekt „Damascus Dossier“ Einblick in tausende geheime Fotos und Dokumente, die systematische Menschenrechtsverletzungen in Assads Syrien belegen. Ein syrischer Oberst schmuggelte Teile der Daten aus dem Land. Seine Motivation: Familien sollen wissen, was mit ihren Angehörigen geschah. Über 70.000 bisher geheim gehaltene Bilder, größtenteils aus den Jahren 2015 bis 2024, zeigen u.a. Leichen von misshandelten Häftlingen. Die Recherche führt auch ins Militärkrankenhaus Harasta, einen zentralen Ort der syrischen Todesmaschinerie.
Hinweis
Personen
| von: | Volkmar Kabisch, Annette Kammerer, Amir Musawy, Stella Peters, Sebastian Pittelkow, Benedikt Strunz, Sulaiman Tadmory |