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Jeder findet Foodwaste wichtig und jeder hat das Gefühl, er machts gut. Doch die Daten zeigen - weit gefehlt. Die Ziele der Politik liegen weit hinter ihren Zielen zur Reduktion von Foodwaste. «Einstein» zeigt, wie man mit einfachen Tricks Lebensmittel retten kann.
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Vom Gefühl zur Tatsache: Gemeinsam Foodwaste messen
Obwohl das Bewusstsein für Foodwaste gross ist, unterschätzen die meisten Menschen die Menge an Lebensmitteln, die sie selbst wegwerfen. Um präzise Daten zu erheben, wurde das Citizen-Science-Projekt «Aufgabeln» ins Leben gerufen. Ziel ist es, nicht nur zu messen, wie viele, sondern auch welche Lebensmittel warum im Abfall landen. Die Sendung «Einstein» begleitet die Moderatorin Kathrin Hönegger und eine weitere Teilnehmerin, die während 14 Tagen ihren persönlichen Foodwaste exakt dokumentieren und dabei überraschende Erkenntnisse gewinnen.
Kreative Lösungen für Handel und Gastronomie
Lebensmittelverluste sind nicht nur ein Problem der Privathaushalte. Je später ein Produkt in der Kette weggeworfen wird, desto grösser ist die Umweltbelastung. Aus diesem Grund entwickeln der Detailhandel und die Gastronomie innovative Konzepte, die sich auch finanziell auszahlen. Die Lösungsansätze reichen von «Wundertüten» mit Produkten kurz vor dem Ablaufdatum über gezielte Nachhaltigkeitsschulungen für das Personal bis hin zum Verkauf von tiefgefrorenem Fleisch zu reduzierten Preisen.
Auf der Suche nach versteckten Qualitätsverlusten
Foodwaste entsteht oft schon, bevor Früchte im Laden ankommen. Die Empa-Forscherin Elisabeth Tobler untersucht bei Coop, wo auf dem Transportweg Qualität verloren geht. Anhand eines digitalen Zwillings kann sie simulieren, wo im Lastwagen Temperaturunterschiede entstehen und wie sich so Verluste vermeiden lassen.
Einfache Tricks mit grosser Wirkung
Lebensmittel zu retten, beginnt mit kleinen Veränderungen im Alltag. Schon einfache Gewohnheiten können einen grossen Unterschied machen: Vor dem Einkaufen den Kühlschrank prüfen und eine detaillierte Liste schreiben, die Lebensmittel im Kühlschrank optimal lagern und die Bedeutung von Verbrauchs- und Mindesthaltbarkeitsdaten kennen. Ein simpler Trick der Foodwaste-Expertin zeigt das Potenzial: Schrumpelige Karotten werden wieder knackig und frisch, indem man sie einfach für eine Weile in ein Glas Wasser stellt.
Hinweis
Personen
| Moderator: | Kathrin Hönegger |
Top-Spielfilm am 09.11.
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