Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Deutschland, 1981
bis 00:50
Drama
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261121224500
VPS 00:00

Übersicht

Die Geschichte der 13jährigen Christiane, die über Haschisch zum Heroin kam und versucht, sich aus der Drogenabhängigkeit zu befreien.

Themen

    Details

    Berlin, Gropiusstadt 1975. Die 13jährige Christiane muss erleben, wie ihre jüngere Schwester sie und die Mutter verlässt, um fortan bei ihrem Vater zu leben. Abends versuchen die beiden, es sich in der Wohnung gemütlich zu machen, aber wie jeden Abend, kommt Klaus der Freund der Mutter. Christiane ist enttäuscht. Sie fragt, ob sie noch zu ihrer Freundin Kessi gehen kann. Die Mutter ist einverstanden. Kessi ist das stärkste Mädchen aus Christianes Klasse, sie ist schon älter und hat schon einen richtigen Busen. Die Tennisschuhe verschwinden in der Plastiktüte und auf hochhackigen Pumps geht sie zum ersten Mal ins „Sound“, Europas modernste Diskothek. Kessi ist hier jedes Wochenende. Sie kennt alle Typen, die hier allabendlich rumhängen und wird von allen Seiten gegrüßt. Christiane fühlt sich noch etwas unsicher, den ersten Trip, der ihr angeboten wird, lehnt sie ab; sie hat jetzt „noch keinen Bock drauf“. Als ein Typ sie im Kino zu befummeln anfängt, lässt sie es sich eine Zeitlang gefallen, stößt ihn dann aber weg und geht hinaus. Sie fühlt sich wie der totale Außenseiter. Doch dann nimmt sie in der Toilette vor dem Spiegel doch was ein, um mit den anderen mitzuhalten, um dazuzugehören. Der erste bewusstlose Fixer, den sie hier zusammengesunken auf dem dreckigen Klo sieht, ist für sie ein Schock. Bald muss sie feststellen, dass fast alle ihre neuen Freunde Heroin spritzen. Zu Hause kann ihr keiner helfen, die Mutter, soeben geschieden, hat nur ihren Freund im Kopf und will die Veränderungen, die mit Christiane vorgehen auch gar nicht so genau wahrnehmen. So zieht Christiane sich mehr und mehr zu ihrer Clique zurück. Jetzt ist sie auch jedes Wochenende im „Sound“. Für Detlef, der ihr im Park gegenüber drei Papiertaschentücher reicht, entwickelt sie eine heiße Liebe. Und dann die Sensation - David Bowie kommt nach Berlin! Während des Konzerts schafft sie es, ihr Idol ganz aus der Nähe zu sehen. Und als das Konzert vorbei ist, snieft Christiane zum ersten Mal Heroin. Von da an ist der Weg zur ersten Spritze nicht mehr weit. Die Warnungen der „alten Fixer“ schlägt sie in den Wind. „Ich hab mich total unter Kontrolle“. Bald sieht sie aus wie eine echte Fixerbraut, und es beginnt eine Schussfahrt in die Hölle. Die Sucht nach dem „H“ wird immer stärker. Als ihre jüngere Freundin Babsi es auch einmal mit Heroin probieren will, reagiert Christiane sehr aggressiv. Doch für Babsi wird es keine Rettung mehr geben. Detlev und Christiane erleben ihre junge Liebe in einer verdreckten Fixer-Wohnung, die ihr Zuhause wird und Detlef gesteht ihr, dass er am Bahnhof Zoo sein Geld als Stricher verdient. An ihrem 14. Geburtstag sucht sie ihn dort zum ersten Mal auf. Den ersten „Turckey“ erlebt sie mit Detlef zusammen in der Wohnung der Mutter. Sie versucht zu entziehen, „clean“ zu werden, aber dann drücken sie wieder, „zum letzten Mal“. Eines Tages finden sie Axel - tot. Ihr Leben wird zum Alptraum. Bald muss auch Christiane ihren ersten Freier suchen. Es kommt zu einem hässlichen Streit. Christiane und Detlefs Körper verfallen zusehends. Ihr Leben wird immer deprimierender - zwischen „Baby-Strich“, U-Bahnhöfen und stinkigen Toiletten immer auf der Jagd nach dem nächsten Schuss.

    Hinweis

    nach dem gleichnamigen Buch von Kai Hermann und Horst Rieck Ulrich Edel („Der Baader Meinhof Komplex“) inszenierte diesen Klassiker der bundesrepublikanischen Films nach dem gleichnamigen Buch mit Natja Brunckhorst in der Titelrolle.Foto, Audiodeskription

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Christiane
    Detlef
    Axel
    Leiche
    Bernd
    Babsi
    Christianes Mutter
    Kessi
    David Bowie
    Regie:Ulrich Edel
    Drehbuch:Herman Weigel
    Kamera:Justus Pankau, Jürgen Jürges
    Musik:Jürgen Knieper, David Bowie


    TVinfo
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