Österreichs immaterielles Kulturerbe:

Von Brauch und Spiel (Österreich, 2025)

bis 00:00
Doku-Reihe
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20261102231500
VPS 23:15

Im Bild: Bärentreiber und Jäger führen den Bloch, fangen Bär und Miasmann ein und symbolisieren den Sieg über wilde Kräfte.


Bildauswahl:


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Im Bild: Bärentreiber und Jäger führen den Bloch, fangen Bär und Miasmann ein und symbolisieren den Sieg über wilde Kräfte.


Bild 2

Im Bild: Schab - Die in Stroh gehüllten Schab mit großen Hörnern und knallenden Peitschen zählen zu den ältesten Figuren des Spiels; ihr Name bedeutet "Strohbündel", ihr Ursprung ist umstritten. Sie gelten möglicherweise als Feldgeister, während ihr Peitschentakt an den früheren Getreidedrusch erinnert.


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Im Bild: Erntedank wird in Perchtoldsdorf seit Jahrhunderten gefeiert. Im Zentrum stehen dabei die Weinhüter, "Hiata, die jedes Jahr eine einzigartige Erntekrone, die so genannte "Pritschn", mit einem prächtigen Einzug in die Kirche tragen.


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Im Bild: Den Giggeler darf nur ein Unverheirateter spielen. Er steht für Fruchtbarkeit und neckt Hexen und Dorfschöne.


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Im Bild: Animation Der Tod - Im Gegensatz zu anderen steirischen Spielen hat der Tod in Öblarn nicht die Rolle des Vollstreckers. Er ist vielmehr jene Figur, die den Menschen vor Augen führt, dass er ihr ständiger Begleiter ist.


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Im Bild: Erntedank wird in Perchtoldsdorf seit Jahrhunderten gefeiert. Im Zentrum stehen dabei die Weinhüter, "Hiata, die jedes Jahr eine einzigartige Erntekrone, die so genannte "Pritschn", mit einem prächtigen Einzug in die Kirche tragen.


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Im Bild: Animation die Weinhüter, "Hiata" bewachten früher im Herbst die reifenden Trauben in den Weingärten vor Dieben und Vögeln.


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Im Bild: Seit 2014 ist das traditionelle, steirische Volksschauspiel immaterielles Kulturerbe der Österreichischen UNESCO-Kommission.


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Im Bild: Animation Bär & Bärentreiber/Jäger: Der wilde Bär wird im Verlauf des Umzugs von Jägern und Bärentreibern gebändigt (Symbol für den Sieg über die Naturgewalten) und Miasmann: Verkörpert die wilde, ungezwungene Natur.


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Im Bild: Das Öblarner Krampusspiel diente im 18. Jahrhundert vor allem der geistlichen und katholisch-religiösen Belehrung.


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Im Bild: Animation Nikolaus, als christliche Lichtfigur besiegt Nikolaus im Spiel das Böse und wendet alles zum Guten.


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Im Bild: Bildhauer Siegfried Krismer, Jahrgang 1944, fertigt die meisten historischen Gesichtsmasken (Larven) für die Figuren des Umzugs.


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Im Bild: Animation die Weinhüter, "Hiata" genannt, waren einst Männer, die von Ende August bis zum Ende der Weinlese die Trauben vor Diebstahl und Wildschaden zu hüten hatten.


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Im Bild: Der Bär wird von einem starken Burschen dargestellt, symbolisiert Fruchtbarkeit. Er wird vor den Bloch gespannt, um das Fortkommen zu sichern. Sein Bändigen steht für den Sieg über Winter, Kälte & Eis.


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Im Bild: Das Fisser Blochziehen gilt als Überbleibsel vorchristlicher Frühlings- und Fruchtbarkeitsfeste. Mit seinen überlieferten Ritualen bietet es im Dorfkern von Fiss ein begeisterndes Schauspiel.


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Im Bild: Animation Giggeler (Hahn): Ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft.


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Im Bild: Der Perchtoldsdorfer Hiataeinzug ist eines der ältesten und bekanntesten Erntedankfeste Österreichs.

Themen

    Details

    Diese Folge der vom ORF koproduzierten Dokureihe Österreichs immaterielles Kulturerbe stellt drei Traditionen aus der Steiermark, Tirol und Niederösterreich vor. Das Öblarner Krampusspiel gehört zu den letzten steirischen geistlichen Volksschauspielen und wird alljährlich Anfang Dezember von Laiendarstellerinnen und -darstellern aufgeführt. Schab, Jägerinnen und Jäger, Luzifer, Schmied, Habergoas und Tod ziehen von Hof zu Hof, ehe der heilige Nikolaus das Spiel zum Guten wendet. Die Texte wurden über Generationen mündlich weitergegeben und 1989 erstmals schriftlich festgehalten. Das Blochziehen im Tiroler Ort Fiss gehört zu den größten Fastnachtsbräuchen im Alpenraum. Alle vier Jahre wird dabei der Winter symbolisch ausgetrieben: Ein rund 35 Meter langer Zirbenstamm wird auf geschmückten Holzschlitten durch das Dorf gezogen, begleitet von Bärentreibern, Mohrelen, Bauern und Handwerkern. Der Brauch zieht Tausende Besucherinnen und Besucher an. Beim Perchtoldsdorfer Hiataeinzug erinnern die jungen „Hiata“ an die frühere Tradition der Weinhüter, die die reifende Ernte sowohl vor Tieren als auch Dieben und Diebinnen beschützten. Heute ziehen Winzer aus alteingesessenen Familien in historischen Trachten mit der schweren Erntekrone, der sogenannten Pritschn, feierlich in die Pfarrkirche ein. Der Brauch verbindet die Geschichte des Weinbaus mit dem gesellschaftlichen Leben der Gemeinde.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Alexandra Venier

    3 weitere Sendetermine


    Top-Spielfilm am 02.11.

    Kabel1
    02:15

    02:15:Kabel1 Zwei Supertypen in Miami - Der Kindermörder

    Extralarge: Miami Killer, Deutschland / Italien / USA 1991

    Kabel1, 02:15-03:55 Uhr

    Jack und Dumas verfolgen in Miami einen skrupellosen Serienmörder.Ein brutaler Killer versetzt Miami in Angst und Schrecken. Seine Opfer: kleine, wehrlose Mädchen. Für den Polizisten Andrew Blake wird der Fall zur persönlichen Hölle. Nach dem Tod seiner eigenen Tochter treibt ihn die Jagd nach dem Phantom an den Rand des Wahnsinns. Während Privatermittler Jack Costello die Ermittlungen...
    Zwei Supertypen in Miami - Der Kindermörder
    22:25

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