Im Bild: Schab - Die in Stroh gehüllten Schab mit großen Hörnern und knallenden Peitschen zählen zu den ältesten Figuren des Spiels; ihr Name bedeutet "Strohbündel", ihr Ursprung ist umstritten. Sie gelten möglicherweise als Feldgeister, während ihr Peitschentakt an den früheren Getreidedrusch erinnert.
Im Bild: Schab - Die in Stroh gehüllten Schab mit großen Hörnern und knallenden Peitschen zählen zu den ältesten Figuren des Spiels; ihr Name bedeutet "Strohbündel", ihr Ursprung ist umstritten. Sie gelten möglicherweise als Feldgeister, während ihr Peitschentakt an den früheren Getreidedrusch erinnert.
Im Bild: Den Giggeler darf nur ein Unverheirateter spielen. Er steht für Fruchtbarkeit und neckt Hexen und Dorfschöne.
Im Bild: Animation Nikolaus, als christliche Lichtfigur besiegt Nikolaus im Spiel das Böse und wendet alles zum Guten.
Im Bild: Das Öblarner Krampusspiel diente im 18. Jahrhundert vor allem der geistlichen und katholisch-religiösen Belehrung.
Im Bild: Animation die Weinhüter, "Hiata" genannt, waren einst Männer, die von Ende August bis zum Ende der Weinlese die Trauben vor Diebstahl und Wildschaden zu hüten hatten.
Im Bild: Animation Giggeler (Hahn): Ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft.
Im Bild: Animation Bär & Bärentreiber/Jäger: Der wilde Bär wird im Verlauf des Umzugs von Jägern und Bärentreibern gebändigt (Symbol für den Sieg über die Naturgewalten) und Miasmann: Verkörpert die wilde, ungezwungene Natur.
Im Bild: Der Bär wird von einem starken Burschen dargestellt, symbolisiert Fruchtbarkeit. Er wird vor den Bloch gespannt, um das Fortkommen zu sichern. Sein Bändigen steht für den Sieg über Winter, Kälte & Eis.
Im Bild: Erntedank wird in Perchtoldsdorf seit Jahrhunderten gefeiert. Im Zentrum stehen dabei die Weinhüter, "Hiata, die jedes Jahr eine einzigartige Erntekrone, die so genannte "Pritschn", mit einem prächtigen Einzug in die Kirche tragen.
Im Bild: Erntedank wird in Perchtoldsdorf seit Jahrhunderten gefeiert. Im Zentrum stehen dabei die Weinhüter, "Hiata, die jedes Jahr eine einzigartige Erntekrone, die so genannte "Pritschn", mit einem prächtigen Einzug in die Kirche tragen.
Im Bild: Bildhauer Siegfried Krismer, Jahrgang 1944, fertigt die meisten historischen Gesichtsmasken (Larven) für die Figuren des Umzugs.
Im Bild: Bärentreiber und Jäger führen den Bloch, fangen Bär und Miasmann ein und symbolisieren den Sieg über wilde Kräfte.
Im Bild: Animation Der Tod - Im Gegensatz zu anderen steirischen Spielen hat der Tod in Öblarn nicht die Rolle des Vollstreckers. Er ist vielmehr jene Figur, die den Menschen vor Augen führt, dass er ihr ständiger Begleiter ist.
Im Bild: Der Perchtoldsdorfer Hiataeinzug ist eines der ältesten und bekanntesten Erntedankfeste Österreichs.
Im Bild: Das Fisser Blochziehen gilt als Überbleibsel vorchristlicher Frühlings- und Fruchtbarkeitsfeste. Mit seinen überlieferten Ritualen bietet es im Dorfkern von Fiss ein begeisterndes Schauspiel.
Im Bild: Seit 2014 ist das traditionelle, steirische Volksschauspiel immaterielles Kulturerbe der Österreichischen UNESCO-Kommission.
Im Bild: Animation die Weinhüter, "Hiata" bewachten früher im Herbst die reifenden Trauben in den Weingärten vor Dieben und Vögeln.
| Regie: | Alexandra Venier |
| Sender | Datum | Uhrzeit | ||
|---|---|---|---|---|
| Mo 2.11. | 23:15 | Österreichs immaterielles Kulturerbe: Von Brauch und Spiel | Sendung zum Merkzettel hinzufügen | |
| ORF2 | Mo 2.11. | 23:15 | Österreichs immaterielles Kulturerbe: Von Brauch und Spiel | Sendung zum Merkzettel hinzufügen |
| Di 3.11. | 03:50 | Österreichs immaterielles Kulturerbe: Von Brauch und Spiel | Sendung zum Merkzettel hinzufügen | |