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In den Sozialen Medien feiern Millionen Menschen das scheinbar perfekte Leben als Hausfrau und Mutter. Der Tradwife-Trend boomt. Doch was steckt hinter der Sehnsucht nach traditionellen Rollenbildern?
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Lea, 25, arbeitet als Bioanalytikerin und sieht sich selbst als selbstbewusste Frau mit starkem Charakter. Trotzdem wünscht sie sich für ihre Zukunft eine klassische Rollenverteilung. Sie möchte zu einem Mann aufschauen können, der, wie sie sagt, ihr «Protector» und «Leader» ist. Im Gegenzug würde sie sich um Haushalt und Familie kümmern, kochen, backen und den Alltag organisieren. Später möchte sie ganz auf Erwerbsarbeit verzichten und sich voll und ganz der Familie widmen. Auch die finanzielle Abhängigkeit von ihrem Partner nimmt sie bewusst in Kauf: «Ich vertraue meinem Partner.» Valeria, 29, hat ein solches Leben bereits geführt. Während ihrer Zeit in den USA bewegte sie sich in einer Gemeinschaft von Frauen, die einen besonders traditionellen Lebensstil pflegten. Auf Social Media zeigte sie Bilder idyllischer Momente mit ihrem Kind und einem erfüllten Dasein als Hausfrau. «Ich war in einer Bubble, in der man als Mutter und Hausfrau perfekt sein musste», erzählt sie heute. Der Anspruch, den hohen Erwartungen ständig gerecht zu werden, brachte sie zunehmend an ihre Grenzen. Inzwischen hat sich Valeria vom Tradwife-Trend abgewandt. Hinter den romantischen Bildern verbirgt sich oft eine Realität, die deutlich weniger perfekt ist, als die Posts auf Instagram und Tiktok vermuten lassen.
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Top-Spielfilm am 21.09.
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