Queere Cowboys im Macholand Mexiko

Frankreich / Mexiko / USA, 2025
bis 00:45
Dokumentarfilm
  • Stereo
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260921233500
VPS 00:00

In der ländlichen mexikanischen Region Michoacán wird die sehr machistische Tradition des Jaripeo-Rodeos zum inoffiziellen queeren Begegnungsort.


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In der ländlichen mexikanischen Region Michoacán wird die sehr machistische Tradition des Jaripeo-Rodeos zum inoffiziellen queeren Begegnungsort.


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Noé ist ein schwuler Cowboy: Er erzählt davon, wie schwer es ist, seine Sexualität geheim zu halten und sich nicht vor Anbruch der Nacht mit anderen Männern zu treffen.

Übersicht

In der ländlichen mexikanischen Region Michoacán wird die sehr machistische Tradition des Jaripeo-Rodeos zum inoffiziellen queeren Begegnungsort. Der Dokumentarfilm zeichnet das Porträt dreier Rancheros, deren Leben von Traditionen, Begehren und Identitätsfragen geprägt sind.

Themen

    Details

    Jedes Jahr zu Weihnachten wird im mexikanischen Penjamillo in der ländlichen Region Michoacán das traditionelle Jaripeo-Rodeo ausgetragen. Hier werden Nostalgie und klassische männliche Ideale zelebriert: Einheimische feiern gemeinsam mit heimgekehrten Migranten aus den USA die lokale Cowboykultur. Das Ereignis erinnert die Diaspora daran, was es auf dem mexikanischen Land „heißt, ein Mann zu sein“. Doch bei genauerer Betrachtung wird allmählich eine andere Wirklichkeit sichtbar: flüchtige Berührungen, vielsagende Blicke und heimliche Treffen im Wäldchen hinter der Arena. Das Rodeo ist der Treffpunkt einer geheimen, queeren Subkultur. Der Filmemacher Efraín wuchs in Penjamillo und im kalifornischen Riverside auf. Er stellt die Welt des Jaripeo vor und verbindet dabei seine persönlichen Erfahrungen mit Geschichten, die ihm in Penjamillo erzählt wurden. In Super-8-Aufnahmen, inszenierten Erinnerungen und in der Tradition des Direct Cinema hinterfragt dieser Film die Männlichkeitsbilder des Jaripeo. Beim weihnachtlichen Jaripeo trifft Efraín die beiden anderen Hauptfiguren: Noé ist ein machohafter schwuler Cowboy, der seine Sexualität noch größtenteils geheim hält. Joseph ist eine schillernde Diva und ein großer Jaripeo-Fan, der in seiner Community sehr beliebt ist. Die Begegnungen der drei führen Efraín auf eine Reise der Selbsterkenntnis. In seinen Begegnungen mit Noé und Joseph treten die vielschichtigen und komplexen Persönlichkeiten der Protagonisten zutage. Der Film lief in der offiziellen Auswahl des Sundance Film Festivals 2026 und in der Auswahl für den Publikumspreis in der Sektion Panorama bei der Berlinale 2026.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Efraín Mojica, Rebecca Zweig

    Top-Spielfilm am 21.09.

    arte
    20:15

    20:15:arte Man nennt mich Hondo

    Hondo, USA 1953

    arte, 20:15-21:35 Uhr

    Eine alleinstehende Rancherin und ihr Sohn geraten in Gefahr. Diesem Umstand verdankt es Hondo Lane, ein Kurierreiter der Kavallerie, dass er plötzlich für den Schutz der eigenwilligen Angie Lowe verantwortlich ist und zur Vaterfigur für ihren Sohn Johnny wird. - Film-Adaption (1953) von John Farrow und John Ford nach der Erzählung „The Gift of Cochise“ von Louis L‘Amour.Arizona,...
    Man nennt mich Hondo

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