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Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper
Rund 20.000 ukrainische Kinder wurden seit Beginn des Krieges nach Russland verschleppt. Und die Welt droht zu vergessen. „Die Mütter von Cherson“ - eine neue Oper der New Yorker MET und der Polnischen Nationaloper - macht dieses Verbrechen sichtbar. Doch für die Macher ist es mehr als ein Opernstoff: Es ist ihre eigene Geschichte, die von Verlust, aber auch von Hoffnung erzählt.
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Viele der rund 20.000 nach Russland verschleppten ukrainischen Kinder sind bis heute nicht zu ihren Familien zurückgekehrt. Der Film „Die Mütter von Cherson - Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper“ erzählt von den Schicksalen dieser Kinder und ihrer Familien. Und von einer außergewöhnlichen künstlerischen Auseinandersetzung mit ihrem Leid in Form einer Oper, die in Zusammenarbeit mit der Metropolitan Opera in New York und der Polnischen Nationaloper entstanden ist.
Dabei begleitet die Dokumentation Menschen, deren Leben vom Krieg geprägt wurde und die mit der Entstehung der Oper verbunden sind: die ukrainische Dokumentaristin Sasha Andrusyk, den in Leipzig im Exil lebenden Komponisten Maxim Kolomiiets und die Sängerin Mariia Udovenko, die Teile ihrer Familie nach Polen in Sicherheit bringen musste.
Und die Dokumentation zeigt die wahren Geschichten, auf denen das Libretto der Oper basiert. Zum Beispiel die von Yulia Radzevilova: Als beinahe täglich ihre Heimatstadt Cherson von russischen Angriffen getroffen wurde, wollte sie ihren Sohn Maxim schützen. Man versprach ihr, der damals Zwölfjährige könne sich in einem Feriencamp auf der nahegelegenen Krim erholen und sie stimmte zu. Doch nach wenigen Wochen wurde klar: Die Russen ließen ihn nicht zurückkehren. Nach einer abenteuerlichen Reise gelang es ihr, Maxim zurückzuholen. Bei einer Voraufführung in Kiew erleben die beiden ihre eigene Geschichte auf der großen Bühne.
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