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Zilla Leutenegger ist eine der erfolgreichsten und medial vielfältigsten Schweizer Künstlerinnen. Während drei Jahren begleitete sie der Filmemacher Iwan Schumacher mit der Kamera und war unmittelbar dabei, wie ihre immer wieder überraschenden und poetischen Werke entstehen.
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Die Zürcher Künstlerin Zilla Leutenegger ist in jeder grösseren Publikation über zeitgenössische Zeichnungen vertreten. Auch deswegen, weil sie Zeichnungen kombiniert mit Malerei oder Fotografie, mit bewegtem Bild, mit räumlichen Elementen und mit Tönen. Ihre Arbeiten haben etwas Frisches, Zeitgenössisches, immer wieder Humorvolles und Verzauberndes.
Der Filmemacher Iwan Schumacher durfte die Künstlerin während drei Jahren mit der Kamera begleiten, unter anderem bei der Vorbereitung der Retrospektive, die ihr das Bündner Kunstmuseum Chur im Frühsommer 2021 widmete. Schumacher ist dabei, wenn Leutenegger die Ausstellung anhand eines genauen Modells plant. Zu den Höhepunkten des Films gehören auch die Momente, in denen die Kamera unmittelbar mitverfolgt, wie ihre Werke entstehen.
Dabei stellt Schumacher Fragen wie: Welche Rolle spielen Erinnerungen und Autobiographisches in ihrer Arbeit? Was hat es mit der Doppelgänger-Figur «Zilla» auf sich, die in ihren Zeichnungen und Videos immer wieder auftaucht? Und nicht zuletzt: Was heisst es, Kunst zu produzieren in Zeiten von Corona? Der Film zeichnet ein sehr gegenwärtiges Bild davon, was es heisst heute Künstlerin zu sein, jenseits aller romantischen Künstlerklischees.
Wiederholung vom 09.01.2022
Hinweis
Personen
| Regie: | Iwan Schumacher |
| Drehbuch: | Martin Jaeggi |
Top-Spielfilm am 04.10.
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