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1943 geraten britische Soldaten in japanische Gefangenschaft und sollen eine Eisenbahnbrücke für die berüchtigte Thailand-Burma-Bahn errichten. Während Oberst Nicholson auf der Einhaltung militärischer Prinzipien besteht, plant ein alliiertes Kommando die Zerstörung des Bauwerks. David Leans oscarprämiertes Kriegsdrama zählt zu den Klassikern des Genres.
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Burma, 1943: Britische Kriegsgefangene treffen in einem japanischen Lager ein und erhalten den Befehl, eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke über den Kwai zu errichten. Lagerkommandant Colonel Saito verlangt, dass auch die Offiziere körperlich mitarbeiten. Doch Oberst Nicholson verweist auf die Genfer Konvention und widersetzt sich den Anordnungen - selbst um den Preis schwerer Misshandlungen.
Als Saito schließlich nachgibt, übernimmt Nicholson die Leitung des Brückenbaus. Was zunächst als Zeichen militärischer Disziplin gedacht ist, entwickelt sich zunehmend zu einem persönlichen Prestigeprojekt. Währenddessen entkommt der amerikanische Soldat Shears dem Lager und wird von den Alliierten für ein gefährliches Sabotagekommando rekrutiert. Ihr Auftrag: die Brücke vor ihrer Fertigstellung zerstören. David Lean verbindet Kriegskino mit einem vielschichtigen Drama über Pflichtbewusstsein, Stolz und die moralischen Grenzen militärischer Loyalität.
David Leans „Die Brücke am Kwai“, basierend auf Pierre Boulles Roman, gewann 1958 sieben Oscars, darunter für den besten Film, die beste Regie und den besten Hauptdarsteller Alec Guinness. Gedreht wurde überwiegend in Sri Lanka, wo eigens eine rund 130 Meter lange Brücke errichtet wurde. Heute gilt „Die Brücke am Kwai“ als Meilenstein des Kriegsfilms, weil er spektakuläre Inszenierung mit einer kritischen Auseinandersetzung über Gehorsam, Ehre und die Absurdität des Krieges verbindet.
Hinweis
Produktion: Horizon Pictures
Personen
Schauspieler: Rolle | Lieutenant Joyce Colonel Green Colonel Nicholson Shears Major Warden Colonel Saito Major Clipton Major Hughes |
| Regie: | David Lean |
| Drehbuch: | Carl Foreman, Michael Wilson |
| Kamera: | Jack Hildyard |
| Musik: | Malcolm Arnold |