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Die Gewalt in Deutschland nimmt spürbar zu. Es wird zunehmend akzeptiert, dass Einzelne oder einzelne Gruppen sich anmaßen, Recht und Ordnung durchzusetzen. Und dies keineswegs nur bei gesellschaftlichen Randgruppen. Wie kann man die Erosion gemeinsamer Werte stoppen, bevor Gewalt - auch in der Mitte der Gesellschaft - als „normal“ akzeptiert wird?
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Die Gewalt in Deutschland nimmt spürbar zu. Es wird zunehmend akzeptiert, dass Einzelne oder einzelne Gruppen sich anmaßen, Recht und Ordnung durchzusetzen. Und dies keineswegs nur bei gesellschaftlichen Randgruppen. Die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt in der bürgerlichen Mitte eine gestiegene Akzeptanz für staatliche Härte. Aus der Leipziger Autoritarismus-Studie ergibt sich, dass immer mehr Menschen Gewalt akzeptieren, um Konflikte zu lösen. Die Kriminalstatistik zeigt insgesamt sinkende Zahlen - digitale Gewalt und Fälle von Selbstjustiz haben jedoch zugenommen. Mit welchem Phänomen hat es die Gesellschaft zu tun, und: Wie kann man die Erosion gemeinsamer Werte stoppen, bevor Gewalt - auch in der Mitte der Gesellschaft - als „normal“ akzeptiert wird?
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