Hausmeister

Zwischen Rohrbruch und Lebenshilfe (Deutschland, 2026)

bis 05:30
Reportage
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260629050000
VPS 05:00

Themen

    Details

    . . . Volleyball bei sportstudio.de: Nations League der Männer China - Deutschland aus Gliwice/Polen mit Kommentator Dirk Berscheidt ab 13.00 Uhr im Livestream . . . Weitere Informationen zur FIFA Fußball-WM 2026 auf sportstudio.de und in der ZDF-App sowie im Nachrichtenportal auf ZDFheute.de und in der ZDFheute-App. . . . . Hinweis: Evtl. Übertragung Sechzehntelfinale der FIFA Fußball WM 2026 (Entscheidung fällt am 27.6.2026) Sie sind die Ersten am Morgen und oft die Letzten am Abend: Hausmeisterinnen und Hausmeister halten Gebäude am Laufen - und helfen oft auch den Menschen, die darin leben oder arbeiten. Ein Beruf zwischen Werkzeugkasten und Lebenshilfe, zwischen Rohrbruch, Schulhof und sozialem Brennpunkt. Hausmeister lösen Probleme bevor andere sie überhaupt bemerken, ohne Hausmeister würde vielerorts der Alltag nicht glatt laufen. Im Krankenhaus Köln-Merheim startet Cindy Krause in ihren Arbeitstag. Das Gelände ist ein Labyrinth aus 30 Gebäuden, hier arbeiten rund 2000 Menschen. Ihr Telefon klingelt pausenlos: Schlüssel fehlen, Räume müssen umgebaut, Schilder angebracht, Probleme sofort gelöst werden. „Der Job bedeutet mir sehr viel. Ich verbringe hier ja die Hälfte meines Tages. Kein Tag ist wie der andere“, sagt Krause. Die gelernte Malerin und Lackiererin ist Hausmeisterin mit Leib und Seele und setzt sich in einem männerdominierten Beruf selbstbewusst durch. Für sie ist klar: Kein Bürojob könnte ihr das geben, was dieser Alltag bietet. Andreas Stöhr arbeitet als Hausmeister in einem sozialen Brennpunkt der bayrischen Stadt Kitzingen. Die Notunterkünfte sind für Menschen gedacht, die sonst von Obdachlosigkeit bedroht wären. Vandalismus, Alkohol, Drogen und Streit gehören hier zum Alltag. Auch dass Matratzen und Kühlschränke aus dem Fenster fliegen. Stöhr wird hier immer wieder auch zum Vermittler, Streitschlichter und Ansprechpartner für Menschen am Rand der Gesellschaft. „Da ich nicht so einer bin, der von oben herab schaut auf die, sondern auf Augenhöhe bin, ist es genau das, was ich schon immer machen wollte“, sagt der Hausmeister. Karl-Heinz Biesenbach beginnt seinen Tag um 6.40 Uhr in einem großen Schulkomplex bei Gummersbach. Noch sind die Flure leer, doch bald werden rund 600 Schülerinnen und Schüler das Gebäude füllen. Bis dahin kontrolliert er Türen, Toiletten, Klassenräume und Technik. Abgebrochene Schlüssel, zerstörte Scheiben, Beschwerden des Reinigungsteams oder Vandalismus auf den Schultoiletten - Biesenbach weiß morgens nie, was ihn an einem durchschnittlichen Tag erwartet. „Hausmeister ist kein Beruf, sondern Berufung“, sagt er. Die ZDF.reportage über den vielseitigen und fordernden Beruf des Hausmeisters.

    Hinweis

    Personen

    von:Pia Osterhaus, Franziska Fenger


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