Für Jojo (Maja Bons) beginnt an der Kunstakademie ein Lebenstraum: Sie wird in die Meisterklasse des gefeierten Professors Copley (Jean-Marc Barr, li.) aufgenommen.
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Für Jojo (Maja Bons) beginnt an der Kunstakademie ein Lebenstraum: Sie wird in die Meisterklasse des gefeierten Professors Copley (Jean-Marc Barr, li.) aufgenommen.

Ein Student (Yeon-Seok, Mi.) der Akademie bei der Ausstellung seiner Performance-Installation: In einem schmelzenden Iglu aus Eisblöcken harrt er auf einer Pritsche aus.

Professor Roeg (Andreas Lust), der mit permanenten Grenzüberschreitungen und subtilen Machtdemonstrationen seine Studenten und Studentinnen demütigt

Für ihre Rolle als Jojo, die an der Münchner Kunstakademie zu studieren beginnt, erhielt Mara Bons den Preis als beste Nachwuchsdarstellerin.

Professor Roeg (Andreas Lust) lässt eine seiner Studentinnen, Siri (Luise Aschenbrenner), den Boden bemalen ? bis zur Tür des Klassenraums, die er hinter ihr zuwirft und sie ermahnt, nie wieder zu seiner Klasse zu kommen.
Übersicht
Die 19-jährige Jojo beginnt ihr erstes Jahr an der Münchner Kunstakademie und hofft auf den Durchbruch in der Klasse des berühmten Professors Copley. Statt Inspiration erwarten sie Demütigungen, Konkurrenz und übergriffige Lehrende. Zwischen Kunstmarkt und Selbstzweifeln ringt sie um eine eigene Haltung. Satirisches Spielfilmdebüt von Camilla Guttner.
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Details
Für die 19-jährige Jojo geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird an der Münchner Kunstakademie angenommen und darf in der Klasse des berühmten Professors Robert Copley studieren. Doch der ersehnte Aufbruch in die Sphäre der bildenden Kunst wird rasch zum Härtetest. Schon am ersten Tag wird ihr signalisiert, dass sie um ihren Platz kämpfen muss. Die idealistische Studentin gerät in einen Betrieb, der von Selbstinszenierungen geprägt ist; Bewunderung und Erniedrigung liegen oft dicht beieinander, beruhend auf einem Bewertungssystem, das kaum greifbar ist.
In einem toxischen Klima sucht Jojo nach ihrer eigenen künstlerischen Sprache. Intrigen und Missgunst prägen das Verhältnis unter den Studierenden, Freundschaften erweisen sich als brüchig und die Lehrenden nutzen ihre Macht auf unterschiedliche Weise aus. Ein Skandalprofessor überschreitet mit seinen Provokationen regelmäßig Grenzen; der charismatische Copley bleibt als gefeierter Mentor widersprüchlich und unberechenbar. Als Jojos Bilder verschwinden, im Umfeld der Akademie immer wieder ein unheimlicher Mann auftaucht und auch im Privaten Verluste und Enttäuschungen zunehmen, gerät ihr erstes Studienjahr zu einer Krise. Gerade daraus gewinnt ihre Arbeit jedoch eine neue Dringlichkeit.
Camilla Guttner erzählt Jojos Weg als satirisch gebrochenen Bildungsroman und als Blick in einen Mikrokosmos aus künstlerischem Streben und institutionalisierter Grenzüberschreitung. Der Film verbindet groteske Figuren und Milieubeobachtung mit einer zunehmend melancholischen Atmosphäre, die nachdenklich macht.
Hinweis
Camilla Guttner, die vor ihrem Filmstudium an der Münchner Kunstakademie Malerei studierte, greift für „Die Akademie“ auf eigene Erfahrungen zurück. Zwischen Satire, Künstlerinnenporträt und Coming-of-Age-Drama lebt der Film von der Innensicht der Regisseurin auf den Akademie-Kosmos und vom Unterhaltungswert der teils exzentrischen Nebenfiguren - alles anerkannte Künstler, deren Werke ebenfalls mitspielen. Die im Film von Jojo gefertigten Bilder stammen meist von der Regisseurin selbst. Für ihre Hauptrolle wurde Maja Bons mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.Audiodeskription, Produktion: Schiwago Film, SuperCine, Penned Pictures, Standing Ovations Production, WDR, ARTE, BR
Personen
Schauspieler: Rolle | Jojo Siri Grün Prof. Robert Copley Prof. Norbert Roeg Elsa Richard |
| Regie: | Camilla Guttner |
| Drehbuch: | Camilla Guttner |
| Kamera: | Luca Bigazzi |
| Musik: | Ege Ateslioglu |
Top-Spielfilm am 10.07.
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