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Klirrende Kälte, brüllende Hitze, plötzliche Wetterumschwünge - Extremwetterlagen nehmen zu. Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen reagieren besonders empfindlich auf das Wetter. Für einige Erkrankungen, wie z. B. Migräne, sind die Zusammenhänge bisher nicht endgültig geklärt - trotz Millionen Migränepatienten, die von negativen Auswirkungen des Wetters berichten. Welchen Einfluss hat das Wetter tatsächlich auf unsere Gesundheit? ARD Wissen Reporterin Lena Ganschow sucht nach Antworten.
Mehr als 40 Prozent der Todesfälle in Deutschland gingen laut „Bundeszentrale für politische Bildung“ im Jahr 2020 auf Atemwegs- und Herz-/Kreislauf-Erkrankungen zurück. Hitzewellen im Sommer und Kälteeinbrüche im Winter stellen schon gesunde Körper vor besondere Herausforderungen - für Menschen mit Vorerkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck oder COPD können sie lebensbedrohlich sein. Viele Betroffene gelten als besonders wetterempfindlich.
Betroffene von Migräne bringen ihre Beschwerden immer wieder mit dem Wetter in Verbindung. In der Forschung ist man sich über Zusammenhänge noch unsicher. Lena Ganschow spricht mit Sarah, einer Migräne-Patientin aus Wiesbaden. Diese hat ihre Wohnung zur Linderung ihrer Symptome „wettersicher“ gemacht. Aber spielt das Wetter wirklich eine Rolle bei Migräne? Lena geht auf Spurensuche - die Lösung des Rätsels führt sie bis nach Japan.
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