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Monica Vitti war eine der prägendsten und vielseitigsten Schauspielerinnen Italiens. In dieser Dokumentation kommt sie selbst zu Wort und erzählt, wie sie als brillante Interpretin der düsteren Gesellschaftskritik des Meisterregisseurs Michelangelo Antonioni berühmt wurde - und wie sie später die einzige Protagonistin in den besten Filmen der „Commedia all‘ italiana“ wurde.
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Monica Vitti, 1931 als Maria Luisa Ceciarelli geboren, gilt als Ikone des europäischen Kinos. Bekannt wurde sie durch die frühen Filme von Michelangelo Antonioni, mit dem sie eine Arbeits- wie Liebesbeziehung verband. Bereits ihr erster gemeinsamer Film „Die mit der Liebe spielen“ machte sie 1960 international bekannt. Es folgten „Die Nacht“ (1961), „Liebe“ (1962) und „Rote Wüste“ (1964).
Entrückt, cool, unnahbar: In Antonionis Studien der Entfremdung des Menschen in der Moderne, der Leere und Beziehungslosigkeit wurde Monica Vitti mit ihrem reduzierten und konzentrierten Spiel zum Sinnbild der undurchdringlichen, einsamen Protagonistin.
Ein Image, das sie im zweiten Teil ihrer Schauspielkarriere überraschend durchbrach. In einer Reihe populärer Komödien präsentierte sich eine völlig andere Monica Vitti: witzig, temperamentvoll, lebenslustig. Vitti avancierte zum weiblichen Star der italienischen Komödie, die ansonsten von Männern dominiert war, und drehte etwa mit Mario Monicelli, Ettore Scola, Vittorio De Sica und Alberto Sordi.
Monica Vitti spielte in über 50 Filmen fürs Kino und Fernsehen mit, bevor sie sich in den 1990er Jahren aus der Schauspielerei zurückzog, selbst unterrichtete, schrieb und Regie führte. Kaum jemand hat das Frauenbild in Italien so sehr beeinflusst und verändert wie sie. In der Dokumentation kommt vor allem Monica Vitti selbst zu Wort - in ihren Rollen und in Interviews. Daneben sprechen ihre Biografin Laura Delli Colli, der Filmkritiker Carlo Chatrian und die französische Schauspielerin und Regisseurin Laetitia Masson über ihren Einfluss.
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Synchronfassung
Personen