Übersicht
Kälte, plötzliche Temperaturwechsel und schlechte Luft - das Wetter stellt den Körper vor Herausforderungen. So sehr, dass auch manche Krankenhäuser auf die Wettervorhersage schauen. Denn insbesondere Menschen mit Arteriosklerose, Bluthochdruck oder Atemwegserkrankungen wie COPD können extreme Wetterlagen zusetzen.
Themen
Details
Klirrende Kälte, brüllende Hitze, plötzliche Wetterumschwünge … Extremwetterlagen nehmen zu und damit auch die Probleme, denn Menschen mit bestimmtem Vorerkrankungen reagieren besonders empfindlich auf das Wetter. Für einige Erkrankungen wie die Migräne sind die Zusammenhänge bisher allerdings nicht endgültig geklärt - trotz Millionen Betroffener, die von Problemen mit dem Wetter berichten.
Mehr als 40 Prozent der Todesfälle in Deutschland gehen aktuell auf Atemwegs- und Herzkreislauf-Erkrankungen zurück. Allesamt Krankheiten, die im Zusammenhang mit dem Wetter stehen. Hitzewellen im Sommer und Kälteeinbrüche im Winter stellen schon gesunde Körper vor besondere Herausforderungen - für Menschen mit Vorerkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck oder COPD können sie sogar lebensbedrohlich sein. Viele Betroffene gelten daher als besonders wetterempfindlich.
Auch Betroffene von Migräne bringen ihre Beschwerden immer wieder mit dem Wetter in Verbindung. In der Forschung ist man sich über Zusammenhänge noch unsicher. „ARD-Wissen“-Reporterin Lena Ganschow spricht mit Sarah, einer Migräne-Patientin aus Wiesbaden, die ihre Wohnung zur Linderung ihrer Symptome „wettersicher“ gemacht hat. Doch spielt das Wetter wirklich eine Rolle bei Migräne? Lena geht auf Spurensuche: Welchen Einfluss hat das Wetter auf die Gesundheit?
Hinweis
2 weitere Sendetermine