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Obdachlosigkeit ist in der reichen Schweiz eine Realität. Rund 2200 Personen übernachten auf der Strasse oder in Notschlafstellen. Wie kann es so weit kommen? Ist Obdachlosigkeit ein selbstgewähltes Schicksal? «rec.»-Reporterin Michèle Rüedi spricht mit Betroffenen.
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«Das Leben auf der Strasse ist der Horror», sagt der 40-jährige Sandro. Er lebte 23 Jahre lang mehrheitlich auf der Gasse. Wenn er an seinem ehemaligen Schlafplatz in einer Tiefgarage steht, wird das Ausmass dieser Erfahrung deutlich. Nach seiner Lehre als Mauerer sei er in die Drogen gerutscht und auf der Strasse gelandet. Besonders zu schaffen machen ihm die Vorurteile und Äusserungen der Mitmenschen: «Sie denken, wir seien gerne in dieser Szene, aber das sind wir überhaupt nicht. Das Leben auf der Strasse ist ein einziger Kampf.»
In der Notschlafstelle «Schlafguet» in Olten verbringt die Reporterin eine Nacht und spricht mit Saiko. Nach einem Ehebruch hat er seine Wohnung verloren und lebt seither auf der Strasse. Wann immer möglich schläft er in der Notschlafstelle, wo er auch ein warmes Abendessen und ein Frühstück kriegt. Es könne schnell passieren, dass man kein Dach mehr über dem Kopf habe, sagt er. Ein Schicksalsschlag genüge.
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Top-Spielfilm am 01.05.
Spielfilm
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