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Steigende Preise und die Dauerkrise prägen das Leben vieler junger Menschen: In New York kämpft Michael Falco-Felderman ums Überleben der queeren Clubszene, und in Polen macht das Rap-Kollektiv Natura2000 mit eskapistischem Matcha Rap den Soundtrack zur Krise. Der Journalist Bogdan Bakaleyko zeigt den Preisschock in Russland.
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Für viele junge Menschen fühlt sich Wirtschaft wie ein permanenter Ausnahmezustand an. „Tracks East“ zeigt, wie Inflation und Rezession den Alltag prägen.
In New York kämpft Michael Falco-Felderman, Gründer des Queer Nightlife Community Center in Brooklyn, um das Überleben einer ganzen Szene. Während die Lebensmittelpreise explodieren und Mieten steigen, müssen viele Kulturschaffende mehrere Jobs gleichzeitig stemmen. Wenn die Kreativen die Stadt verlassen müssen, droht New York einen Teil seiner Identität zu verlieren.
Der russische Wirtschaftsjournalist Bogdan Bakaleyko analysiert den Preisschock in Russland. Gurken, Butter oder Eier - vieles ist drastisch teurer geworden. In sozialen Netzwerken dokumentieren Menschen ihre Einkäufe zwischen Sarkasmus und Verzweiflung. Offene Kritik bleibt riskant - der Unmut wächst.
In Polen wird die Krise zum Soundtrack. Das Rap-Kollektiv Natura2000 aus Pozna? prägt den Trend Matcha Rap: schnelle Beats, Party, Eskapismus. Der teure Matcha-Latte wird zum Symbol einer Generation, die sich kleine Luxusmomente gönnt, während große Träume wie Eigentum immer weiter in die Ferne rücken.
Zwischen Supermarktregal und Clubnacht fragt „Tracks East“: Wie prägt wirtschaftlicher Druck die junge Generation - und warum spiegeln Konsum und Kultur oft genauer wider, wie sich eine Krise wirklich anfühlt?
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