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Mitten in den österreichischen Alpen liegt Bad Gastein - seit jeher Rückzugsort für prominente Gäste aus aller Welt wie Kaiserin Sisi oder Thomas Mann. Auch der Schah von Persien logierte hier und Billy Wilder lauschte dem Wasserfall. Mit Liza Minnelli, Charles Aznavour und Ray Charles begannen die großen Galajahre. Bad Gastein steht für Drama, Freiheit und Glamour.
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Monaco, Manhattan, das Berlin der Alpen - viele Vergleiche hat Bad Gastein schon erfahren. Doch treffender ist ein anderer: „Die Diva der Alpen“. Seit Generationen zieht der Kurort prominente Besucherinnen und Besucher an. Sie kommen zur Erholung, lassen sich von der Berglandschaft inspirieren und nutzen den mondänen Rahmen für große Auftritte. Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Elisabeth urlaubten hier, ebenso wie Sigmund Freud und Thomas Mann. Mit dem 20. Jahrhundert kamen Krieg, Enteignung, Verlust. Auch diese Zeit hinterließ Spuren. Doch Bad Gastein blieb nie lange im Stillstand.
Auf jede Erschütterung folgte ein neuer Anfang. In den 1960er Jahren reiste der Schah von Persien mit Entourage an, Billy Wilder suchte im Rauschen des Wassers Inspiration. Später entstanden futuristische Gebäude wie das Kongresszentrum oder die Felsentherme und durchbrachen die mondäne Kulisse der Belle Époque. Sie boten Raum für große Shows: Mit Liza Minnelli, Charles Aznavour und Ray Charles brachen die Galajahre Bad Gasteins an. Ende der 1980er Jahre geriet Bad Gastein durch Fehlspekulationen in eine wirtschaftliche Krise. Der Ort verfiel zusehends, wurde aber zum Geheimtipp für jene, die zwischen Ruinen und Verfall seine Zukunft neu erfanden. Damit begann eine Phase, die bis heute anhält. Nun prägen moderne und urbane Strömungen den Ort, der weiterhin prominente Schauspieler wie Hugh Grant oder Philipp Hochmair anzieht. Die vielen Namen von Bad Gastein erzählen von unterschiedlichen Epochen, die den Ort geprägt haben. So entstand jene dramatische Kulisse am Hang, durch die der Wasserfall seit Jahrhunderten unbeirrt rauscht.
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