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Maos Kulturrevolution soll seine Macht sichern und fordert Millionen Opfer. Im Westen wird der „Große Steuermann“ von vielen Linken verklärt. Doch statt sozialistischer Ideale ist es letztlich Chinas Wirtschaft und deren Öffnung gen Westen, die das Land erneut zur Großmacht aufsteigen lässt. Das Resultat ist wachsender Wohlstand und Turbokapitalismus.
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In dieser Folge geht es um die Ideale und den Terror der Kulturrevolution, die Millionen Opfer fordert. Auch im Westen begeisterte Maos „kleines rotes Buch“ zunächst viele. Später etabliert sich China zunehmend als wirtschaftliche Großmacht. Mit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation entstehen hohe Erwartungen.
Maoistinnen und Maoisten aus Afrika, Amerika und Europa sowie Politikerinnen und Politiker, Staatsmänner und Geschäftsleute berichten aus ihrer Sicht über dieses Kapitel der chinesischen Geschichte. Es ist der Weg eines Landes zwischen kapitalistischer Marktwirtschaft und chinesischem Sozialismus - bei anhaltenden, flächendeckenden Menschenrechtsverletzungen.
Hinweis
Synchronfassung, Audiodeskription
Personen
| Regie: | Ilana Navaro, Karim Miské |