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Die Sehnsucht, gesund zu bleiben, mit Leib, Geist und Seele im Lot zu sein, ist über Jahrhunderte hinweg die treibende Kraft unzähliger Frauen und Männer, die sich in Klöstern und Ordensgemeinschaften den Herausforderungen des Alltags stellen. Die geistliche „Work-Life-Balance“ stützt sich dabei vor allem auf zwei Säulen, die der heilige Benedikt von Nursia vor mehr als 1.500 Jahren beschrieben hat: Es braucht ein ausgewogenes Verhältnis und ein gutes Zusammenspiel von Gebet und Arbeit.
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Die Sehnsucht, gesund zu bleiben, mit Leib, Geist und Seele im Lot zu sein, glücklich und zufrieden zu sein, mit sich, der Welt und mit Gott ins Reine zu kommen, ist über Jahrhunderte hinweg die treibende Kraft unzähliger Frauen und Männer, die sich in Klöstern und Ordensgemeinschaften den Herausforderungen des Alltags stellen. Die geistliche „Work-Life-Balance“ solcher Mönche und Nonnen stützt sich dabei vor allem auf zwei Säulen, die der heilige Benedikt von Nursia schon vor mehr als 1.500 Jahren beschrieben hat. Zusammengefasst: Es braucht ein ausgewogenes Verhältnis und ein gutes Zusammenspiel von Gebet und Arbeit!
Die geistliche Idee, die hinter so einer klösterlichen Lebensweise steht, ist oft auch schon äußerlich daran ablesbar, wie ein Kloster angelegt ist. Ein beeindruckendes Zeugnis dafür findet Äbtissin em. Petra M. Articus in der Abtei von Fossanova im italienischen Latium circa 100 Kilometer südöstlich von Rom. Im 12. Jahrhundert haben hier Zisterzienser aus Frankreich die sumpfige Gegend entwässert und fruchtbares Ackerland daraus gemacht. Gleichzeitig integrierten sie die Kirche in der Mitte der Klosteranlage sodass schon von weitem spürbar wird, dass hier ein besonderer Ort ist, wo sich Himmel und Erde berühren. „Ora et Labora“ durchdringen sich. Zeit und Ewigkeit kommen sich näher. Und Gott und die Menschen ebenso!
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