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„BR Retro“ zeigt in seiner Ausgabe „Maibaumbräuche“ zwei Archivfilme mit unterhaltsamen Facetten des bayerischen Maibaum-Brauchtums. Die historischen Aufnahmen zeigen, wie lebendig und eigenwillig bayerische Traditionen gepflegt werden.
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Ein augenzwinkernder Beitrag zum Maibaumdiebstahl aus dem Jahr 1988: In Pfaffenhofen wacht eine eigens eingesetzte „Maibaumbegutachtungskommission“ über die Einhaltung der Tradition. Verboten und verpönt sind etwa das Zersägen des Maibaums, das Entwenden des Baums bereits im Wald, körperliche Gewalt gegen die Wachen sowie das Hinauszögern von Auslöseverhandlungen.
Ganz anders geht es im niederbayerischen Neuhaus am Inn zu: Beim Maibaumsteigen 1985 gewinnt, wer den rund 16 Meter hohen Baum am schnellsten erklimmt. Buben und Männer schmieren sich Hände und Füße mit Pech ein, um besseren Halt zu haben und kraxeln nacheinander den Stamm hinauf. Manche von ihnen mit beinahe artistischem Geschick.
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