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Zu Beginn der 1970er-Jahre hatte Norditalien nach Japan das zweithöchste Wirtschaftswachstum in der Welt, heißt es in diesem Film. Auf jeden Fall liegt Optimismus in der Luft, die Zukunft scheint rosig. Freilich, die Probleme kann man auch schon sehen, wenn die fürchterlichen Wohnverhältnisse in Turin ins Bild kommen. Es gibt einen Werksbesuch bei Fiat und ein Interview mit Chef Gianni Agnelli. Auch Nuccio Bertone, der große Autodesigner wird vorgestellt.
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Auch wenn der Film mit einer romantischen Fahrt im Ruderboot beginnt, die mit schöner Musik unterlegt ist, geht es doch ums Auto und um die Straßen in Oberitalien. Hauptdarsteller ist nämlich ein rotes Fiat 124 Cabriolet. Im damaligen Pressetext hieß es: „Junger Priester als Mitfahrer einer jungen Italienerin im roten 124-Fiat-Cabrio auf der Autostrada vom Ortasee bis Venedig fahrend. Italienische Autoindustrie, Mode und Charakteristisches aus Italien. Prognosen zur gesellschaftlichen Entwicklung in Norditalien.“ Damals hatte Norditalien nach Japan das zweithöchste Wirtschaftswachstum in der Welt, so heißt es zumindest in diesem Film.
Auf jeden Fall liegt großer Optimismus in der Luft, die Zukunft scheint rosig. Freilich, die Probleme kann man auch schon riechen, wenn man die fürchterlichen Wohnverhältnisse in Turin sieht. Es gibt in diesem Film einen Werksbesuch bei Fiat und ein Interview mit dem legendären Firmenchef „Gianni“ Agnelli. Auch Nuccio Bertone, der große italienische Autodesigner wird kurz porträtiert. Der Liter Superbenzin kostete damals 162 Lire (gut 90 Pfennige und damit deutlich mehr als zu dieser Zeit in der Bundesrepublik), der Espresso 80 Lire. Eingenommen wird der Espresso in einem dieser klassischen Brückenrestaurants über der Autostrada.
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