Was gewesen wäre

Deutschland, 2019
Liebesfilm
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20220803201500
VPS 00:00

Übersicht

Gibt es eine zweite Chance für die erste große Liebe? Eigentlich ist die Ende 40-jährige Ärztin Astrid frisch in den Lebemann Paul verliebt und die beiden freuen sich auf ein romantisches Wochenende in Budapest. Doch als Astrid plötzlich in der ungarischen Hauptstadt nach 30 Jahren ihrer ersten großen Liebe Julius gegenübersteht, kommt alles anders als geplant. Astrid wird von ihren Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit mit Julius Mitte der 80er in der DDR wieder eingeholt. Ihre Liebe war damals nie einfach, aber immer aufregend. Aber der Lauf der Geschichte hatte die beiden getrennt und Astrid mit Gefühlen zurückgelassen, die sie nie richtig verarbeitet hat. Doch nun könnte plötzlich alles sein, wie es nie gewesen war. Jedoch gibt es da auch noch Paul ...

Themen

    Details

    Astrid ist frisch verliebt in Paul, der noch vor ein paar Monaten als Herzpatient auf ihrem OP-Tisch lag. Die Chirurgin hat ihr Leben fest im Griff und weiß, was sie will. Paul dagegen ist ein Lebemann, war nie wie Astrid verheiratet und trinkt ein bisschen zu viel. Er will ihr eine Freude machen und so überrascht er sie mit einer romantischen Wochenendreise in die ungarische Hauptstadt Budapest. Das Paar wohnt in einem luxuriösen Hotel, doch schon beim ersten Abendessen im Speisesaal verschwindet Astrid, ohne Paul Bescheid zu sagen. Am Abend geht Paul allein in die Hotelbar und lernt die beiden Brüder Julius und Sascha kennen, die gemeinsam eine Galerie in Hamburg führen. Als Astrid am nächsten Morgen ein zweites Mal plötzlich und für Paul unerklärlich aus dem Hotel verschwindet, wird deutlich, dass die beiden sich nach den knapp drei Monaten Beziehung im Grunde kaum kennen. Astrid muss ihrem Freund erklären, dass auch sie die beiden Brüder kennt - und zwar von vor über 30 Jahren. Astrid lernte Julius 1986 auf einer Künstlerparty kennen und er wurde zu ihrer ersten große Liebe. Das Wiedersehen ruft in Astrid die Erinnerung an ihre Jugend in DDR-Zeiten wach. Julius wollte damals mit ihr nach West-Berlin fliehen, um dort gemeinsam ein neues Leben zu beginnen. Astrid stand vor einer schwierigen Entscheidung. Sie hatte die Wahl zwischen einer Karriere als Ärztin, der Sicherheit und Geborgenheit ihrer ostdeutschen Heimat und andererseits einem gewagten Abenteuer, der Flucht mit ihrer großen Liebe Julius in den Westen ... Eine Entscheidung, welche die Ende 40-Jährige bis heute nicht losgelassen hat und deren Konsequenzen sie sich nun hier in Budapest bei ihrem überraschenden Wiedersehen mit Julius stellen muss. Aber auch für Paul ist es kein Leichtes mitzuerleben, wie Astrid von ihren nie richtig verarbeiteten Gefühlen für Julius wieder eingeholt wird. Die gerade erst beginnende Liebe zwischen Astrid und Paul wird auf eine harte Probe gestellt: Wo verlaufen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Vertrauen und Eifersucht, und kann man seine erste große Liebe überhaupt jemals vergessen?

    Hinweis

    Das Regiedebüt von Florian Koerner von Gustorf, bisher vor allem als Produzent von Werken Christian Petzolds wie „Transit“ (2018) bekannt, ist ein erwachsenes Liebesdrama, das mit zwei Zeitebenen spielt. Einer frischen Liebesbeziehung steht die Geschichte einer leidenschaftlichen Jugendliebe während der Teilung Deutschlands in Ost und West gegenüber. Der um Liebe und Flucht handelnde Film „Was gewesen wäre“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gregor Sander, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. Vor der eindrucksvollen Kulisse Budapests stellt sich die Hauptfigur Astrid, verkörpert von Christiane Paul, den Konsequenzen einer Entscheidung, die sie vor sehr langer Zeit getroffen hat. Christiane Paul wurde im Jahr 2016 für ihre schauspielerische Leistung in dem Film „Unterm Radar“ mit einen International Emmy als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.Audiodeskription, Produktion: Flare Film, WDR, ARTE

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Paul
    Astrid
    Julius
    Sascha
    Regie:Florian Koerner von Gustorf
    Drehbuch:Gregor Sander
    Kostüme:Lotte Sawatzki
    Kamera:Reinhold Vorschneider
    Musik:Max Müller
    Redaktion:Barbara Buhl, Andrea Hanke, Andreas Schreitmüller
    TVinfo
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