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Bürgerkriegsähnliche Zustände vor der eigenen Haustür, wo nur das Recht des Stärkeren zählt. Und das offenbar über Jahrzehnte. Heute machen ostdeutsche Schriftsteller darauf aufmerksam, wie es wirklich war - damals in den 90ern im Osten. Eine Horde Glatzen in Bomberjacken „Wenn man das Grauen in den Gesichtern derer sieht, die sich nicht an einen heran trauen, dann strömt Macht durch die Adern wie elektrischer Strom.“ So beschreibt der Journalist und Schriftsteller Daniel Schulz wie es sich anfühlt, wenn man mit einer Horde Glatzen in Bomberjacken eine Gaststätte betritt. „Die schauen alle plötzlich nach unten!“ Daniel Schulz´ in diesem Jahr erschienenes Buch „Wir waren wie Brüder“ ist das jüngste Buch in einer langen Reihe von Werken, in denen ostdeutsche Autor*innen sich ihrem ganz persönlichen Trauma der sogenannten Baseballschlägerjahre stellen. Bei Schulz ist es nicht nur die Angst, Opfer zu werden - sondern auch die Scham, bei den Tätern mitgelaufen zu sein, um ungeschoren davon zu kommen.
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Top-Spielfilm am 07.11.
Ein Sonderkommando stellt einen Rettungsbefehl zunehmend in Frage.Helden-Kriegsepos unter der Regie von Steven Spielberg: Zweiter Weltkrieg, 1944: Die Alliierten bereiten ihre Landung an der Küste der Normandie vor. Dabei soll sich Captain John Miller mit seiner Einheit hinter die feindlichen Linien durchschlagen, um dort den Soldaten James Ryan - letzter Überlebender von vier Brüdern -...
Der Soldat James Ryan