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Seit Jahrhunderten gilt der Bär in dem kleinen rumänischen Dorf Asau am Rande der Ostkarpaten als Glücksbringer. Menschen, egal ob groß oder klein, schlüpfen in aufwendig gepflegte Bärenfelle und tanzen zu dröhnenden Tönen.
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Die Bären sind los in Asau! In dem kleinen rumänischen Dorf ertönt zum Jahresende lautes Trommeln. Dann schlüpfen die Menschen, egal ob groß oder klein, in aufwendig gepflegte Bärenfelle und tanzen zu den dröhnenden Tönen. Denn seit Jahrhunderten gilt hier, am Rande der Ostkarpaten, der Bär als Glücksbringer. Ihn einmal im Jahr zu erwecken, verspricht Freude und Trost gleichermaßen.Dem Bären als Symbol des Glücks sollen die Menschen hier schon vor 1.500 Jahren gehuldigt haben. Selbst in den Turbulenzen des vergangenen Jahrhunderts fanden die Bewohner in dem jährlich wiederkehrenden Ritual des Bärentanzes Halt und Zuversicht. Beides haben sie hier immer gebraucht, denn die Region gehört zu den ärmsten Rumäniens.Auch in Asau haben viele ihre Heimat verlassen, um irgendwo in Europa Arbeit zu finden. Doch wenn Trommelbauer Potoroaca die gespannten Ziegenhäute klingen lässt, sind sie zurück im Dorf. Niemand lässt sich dieses Fest entgehen. Dabei geht es nicht nur darum, die alten Bärenkostüme zu bewahren, sondern auch eine Tradition lebendig zu halten. Das Herz der Bärentänzer von Asau schlägt seit Generationen im Haus der Nicodims.
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