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Beim Skifahren stürzt Andreas Cabalzar schwer. Er hört und spürt, wie sein Rücken auf Schulterhöhe bricht. Mit einem Schlag ändert sich das Leben des Pfarrers komplett.
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Andreas ist ein freiheitsliebender Mensch, der als Pfarrer die Diakonie lebt. «Für mich ist das Pfarrhaus keine Villa, um mich auszuruhen, sondern ein Werkzeug der Seelsorge, ein Hospiz, ein Schutzraum, ein Ort gelebter Diakonie.»Mit dem Skiunfall kollidiert sein Leben mit seinem Freiheitsdrang. «Anfangs lag ich wie ein Stück rohes Fleisch in der Rehaklinik Nottwil und konnte mich nicht selbständig bewegen», erinnert er sich. Andreas klammert sich an die biblische Geschichte von Lot, «Schaue nach vorne und nicht zurück, rette dich selbst und gehe voran». Er erfährt einen Motivationsschub, der ihn zurück ins Leben führt. Nach acht Monaten Reha startet er wieder im Pfarramt. Andreas leidet unter seiner neuen Lebenssituation und findet bei den drei jüdischen Denkerinnen Simone Weil, Etty Hil-lesum und Nelly Sachs neue Orientierung. Sie schrieben aus der Erfahrung von Verfolgung und Leid. Im täglichen Dialog mit Gott bringt er sein Leiden, seine Trauer und seine Verzweiflung zur Sprache. So entstehen Momente der Akzeptanz und inneren Ruhe.
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