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Vor 50 Jahren begann die Geschichte von Apple mit einer Vision: Computer sollten nicht länger den großen Unternehmen gehören, sondern den Menschen. Steve Jobs und Steve Wozniak machten aus dieser Vision Realität. Aus einem Garagenprojekt wurde ein Weltkonzern, aus hippiehaften Idealisten wurden Milliardäre - und aus dem Computer ein ständiger Begleiter unseres Lebens.
Apple hat verändert, wie wir kommunizieren, arbeiten, Musik hören, fotografieren und kreativ sind. Doch mit dem Siegeszug der digitalen Technik zeigen sich auch die Widersprüche dieser Vision. Was einst mehr Freiheit und Selbstbestimmung versprach, hat heute eine Welt hervorgebracht, in der unsere digitalen Spuren zu Waren werden und Bildschirme unseren Alltag bestimmen.
In „Die Apple-Story - eine Vision verführt die Welt“ kommen Wegbegleiter von Steve Jobs zu Wort. Andy Hertzfeld, Andy Cunningham, Bob Belleville und der deutsche Designer Hartmut Esslinger erzählen von den Gründerphase und dem rasanten Aufstieg des Apple-Konzerns.
Ebenfalls zu Wort kommen Menschen einer jüngeren Generation, die eine Welt ohne Smartphones kaum noch kennt, sowie Journalistinnen und Journalisten, die den technologischen Wandel der vergangenen Jahrzehnte mitverfolgt haben.
Die Dokumentation blickt hinter den Mythos Apple und fragt nach dem Preis der digitalen Revolution: Hat die Vision von Freiheit und Kreativität tatsächlich eine bessere Welt geschaffen? Oder ist aus dem Unternehmen, das einst vor dem „Big Brother“ warnte, selbst ein Teil jener Welt geworden, in der die Grenzen zwischen Freiheit und Kontrolle zunehmend verschwimmen?
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