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Mitte des 20. Jahrhunderts wird ein kleiner Ort in Andalusien zum Treffpunkt der internationalen High Society: Marbella. Die reichen und berühmten Gäste des 1954 gegründeten Marbella Club sorgen dafür, dass aus dem Geheimtipp für Adel, Superreiche und Hollywoodstars einer der touristischen Hotspots Europas wird. Es beginnt ein rasanter Aufstieg - auch dank sprudelnder Petrodollars.
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In den 1950er Jahren wird Marbella zum Treffpunkt der internationalen High Society. Keimzelle ist der Marbella Club - gegründet 1954 von Prinz Alfonso zu Hohenlohe, einem Abkömmling des deutschen Hochadels. Auf einer Erkundungsreise nach Andalusien entdeckt er den touristisch noch völlig unerschlossenen Küstenabschnitt. Seine reichen und berühmten Freunde finden Gefallen an der malerischen Kulisse am Mittelmeer und sorgen dafür, dass aus dem Geheimtipp für Adel, Superreiche und Hollywoodstars einer der touristischen Hotspots Europas wird.
Gräfin Gunilla von Bismarck, die ungekrönte Königin Marbellas, öffnet für die Dokumentation ihre privaten Fotoalben und der Paparazzo Juan Carlos Teuma berichtet von seiner Jagd auf lukrative Bilder. In den 1990er Jahren verlegt der saudische König Fahd mitsamt Gefolge seine Sommerresidenz an die andalusische Küste. Die Petrodollars sorgen für einen gigantischen Immobilienboom. Doch das süße Leben wird zur Tragödie, als der skandalumwehte Baulöwe Jesús Gil an die Macht kommt. Marbella wird zum Schauplatz eines spektakulären Korruptionsskandals.
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht die Stadt selbst. Wie wurde aus dem einst unbedeutenden Küstenort eine Metropole des internationalen Jetsets? Wie haben Glamour und Skandale die Stadt geprägt? Und wie konnte Marbella trotz allem seinen Charme und seine Anziehungskraft bewahren?
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