Übersicht
Österreich, Mitte des 18. Jahrhunderts: Agnes verlässt ihr Heimatdorf und zieht zu ihrem Mann, dem Bauer Wolf. Der jungen Frau fällt es jedoch schwer, in der neuen Umgebung heimisch zu werden. Auch in ihrer Ehe fühlt sie sich unter Druck gesetzt, als die herbeigewünschte Schwangerschaft ausbleibt. Zunehmend verliert Agnes die Kontrolle über ihr Leben ...
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Die junge Agnes ist guten Mutes. Sie hat in die Heirat mit dem Bauer Wolf eingestimmt und zieht nun auf den abgelegenen Hof, wo ihr Mann mit seiner Mutter Gänglin lebt. Doch das sensible Mädchen fühlt sich vom ersten Tag dort nicht angenommen. Die Menschen des Dorfes, die zur Feldarbeit zusammenkommen, schneiden sie. Agnes darf sich nicht in der Kirche einbringen. Auch hinkt sie dem harten Arbeitsrhythmus hinterher und steht unter Gänglins hartherziger Fuchtel. Und da sind die schrecklichen Bilder, die sich tief in Agnes eingraben: etwa der Selbstmörder im Wald, der von seinem verzweifelten Vater nicht zu Grabe getragen werden darf. Oder das grausige Mahnmal einer Kindsmörderin, zur Strafe im Wald hingerichtet, ihr abgeschlagener Kopf in einem Metallkäfig zur Schau gestellt. Als die herbeigewünschte Schwangerschaft ausbleibt, kommen zur Überforderung der jungen Frau dunkle Visionen und Fieberschübe hinzu. Agnes verliert zunehmend die Kontrolle über ihr Leben. Ein obskurer Bader wird zu Rate gezogen, Agnes selbst sucht Hilfe im Schoß der Kirche. Doch ihr Leiden nimmt in dem Maße zu, wie ihre Kräfte schwinden. Schließlich sucht sie den Ausweg in einer schrecklichen Tat ...
Hinweis
Produktion: Ulrich Seidel Filmproduktion, Heimatfilm, Coop99 Filmroduktion, BR
Personen
Schauspieler: Rolle | Agnes Wolf Gänglin Ewa Schikin Lukas |
| Regie: | Veronika Franz, Severin Fiala |
| Drehbuch: | Veronika Franz, Severin Fiala |
| Kamera: | Martin Gschlacht |
| Musik: | Soap&Skin |