Ein Adéliepinguin bekommt einen GPS-Tracker auf den Rücken geklebt, um seine Bewegungen zu protokollieren. Noëlle Heid (l.) vom Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz Simeon Lisovski (r.) vom Alfred-Wegener-Institut
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Ein Adéliepinguin bekommt einen GPS-Tracker auf den Rücken geklebt, um seine Bewegungen zu protokollieren. Noëlle Heid (l.) vom Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz Simeon Lisovski (r.) vom Alfred-Wegener-Institut

Pinguinforscher Dr. Simeon Lisovski vom Alfred-Wegener-Institut lässt eine Gruppe Adéliepinguine passieren.

Fritz Hertel vom Umweltbundesamt untersucht ein Pinguinei. Er untersucht mit destilliertem Wasser, ob sich das Ei als Probe für eine Schadstoffanalyse in Deutschland eignet.

ZDF-Reporter Carsten Behrendt auf Brash Island, eine der sieben geschützten Danger Islands.

Die Malizia Explorer am Ziel der Expedition. Im Hintergrund Darwin Island.
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Im Segelboot unterwegs ans Ende der Welt: ZDF-Reporter Carsten Behrendt begleitet eine außergewöhnliche Expedition in die Antarktis. Mit dabei: Profisegler Boris Herrmann.
Eine Million Pinguine, gewaltige Eisberge - es geht in eines der entlegensten Gebiete der Erde. Die Dokumentation bietet seltene Einblicke in die Arbeit der Polarforschung und Begegnungen mit der einzigartigen Tierwelt der Antarktis.
Es ist ein Segelabenteuer der besonderen Art. Gemeinsam mit sieben Wissenschaftlern, vier Seglern und zwei weiteren Journalisten macht sich Carsten Behrendt vom argentinischen Ushuaia auf Feuerland auf den Weg durch die berüchtigte Drake Passage in die Antarktis. Auf den Danger-Inseln lebt eine der größten bekannten Kolonien von Adéliepinguinen weltweit - in einer Region, die bislang nur wenige Menschen betreten haben.
Mit an Bord ist auch Deutschlands bekanntester Hochseesegler Boris Herrmann. Sein Team betreibt mit der „Malizia Explorer“ das Forschungsschiff der Expedition. Auf seinen Rennen um die Welt ist er der Antarktis bereits vielfach nahegekommen. Nun fährt Boris Herrmann erstmals direkt dorthin. Die Route führt vorbei an Eisbergen und dichten Meereisfeldern. Immer wieder entscheidet die Natur, ob die Expedition vorankommt oder gestoppt wird. Eine Reise, die selbst den erfahrenen Segelprofi vor ungekannte Herausforderungen stellt.
Die Mission hat eine besondere Bedeutung. Die Danger-Inseln wurden auf Initiative Deutschlands und der USA unter besonderen Schutz gestellt. Nun wollen die Wissenschaftler des Umweltbundesamts, des Alfred-Wegener-Instituts und des Thüringer Instituts für Nachhaltigkeit und Klimaschutz den Zustand der sieben Inseln und ihrer Tierwelt umfassend dokumentieren. Im Fokus stehen dabei die Adéliepinguine. Die Wissenschaftler zählen die Pinguine mit Drohnen und untersuchen ihre Gesundheit. Die Tiere gelten als wichtige Indikatoren für Veränderungen im Südpolarmeer. Sie können Hinweise auf Krankheiten als auch auf Veränderungen des Meereises, der Nahrungsquellen und des Klimas liefern.
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