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Gentrifizierung zwingt eine junge Familie, aufs Land zu ziehen. Die 13-jährige Doreen verlässt ungern ihre gewohnte Umgebung. Auch ihr Vater Rainer hat zu kämpfen. Er muss sich im Beruf anders als versprochen wieder unterordnen und verdient zu wenig ... - „Die Saat“ (Regie: Mia Maariel Meyer) feierte 2021 auf der Berlinale in der Sektion Perspektive Deutsches Kino Premiere.
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Statt der unbezahlbaren Wohnung in der Stadt soll ein Haus auf dem Land für die schwangere Nadine und ihren Mann Rainer die Lösung sein. Das Paar freut sich auf den Neuanfang. Ihrer 13-jährigen Tochter Doreen fällt der Umzug schwerer. Sie findet aber eine neue Freundin, das wohlhabende Nachbarmädchen Mara. Doch Mara bringt Doreen in zunehmend unangenehmere Situationen. Als sich die 13-Jährige zu wehren beginnt, hält Mara sie am Badesee brutal mit dem Kopf unter Wasser. Doreen hat panische Angst. Auch ihre Eltern kämpfen. Nadine macht Überstunden im Krankenhaus. Für die Renovierungskosten im neuen Haus reicht das Geld nicht, weil Rainer den Job als Bauleiter nicht bekommen hat. Stattdessen hat der strenge Kleemann nun das Sagen. Rainer arbeitet aber weiter als Bauarbeiter und sucht nach einer anderen Bauleiterstelle. Denn die Zeit drängt. Die Bank hat das Konto gesperrt, 30 Tage haben sie noch, um den Dispo auszugleichen. Rainer behauptet, das Bewerbungsgespräch bei einer Firma sei gut gelaufen, obwohl ihm abgesagt wurde. Gleichzeitig bedrückt es ihn, dass er nicht für seine Tochter da sein kann. Nadine und Rainer versuchen, es anderen recht zu machen, und werden in ihrer Gutmütigkeit ausgenutzt. Als Kleemann Rainer plötzlich kündigt, bringt das bei ihm das Fass zum Überlaufen, und auch Doreen kommt an ihre Grenzen ...
Regisseurin Mia Maariel Meyer und ihr Partner Hanno Koffler haben gemeinsam das Drehbuch zu „Die Saat“ geschrieben. Im selben Jahr wurde Meyer beim Fernsehfilmfestival Baden-Baden mit dem MFG-Star ausgezeichnet.
Hinweis
Audiodeskription, Produktion: ARTE, Kurhaus Production, SWR
Personen
Schauspieler: Rolle | Rainer Doreen Nadine Kleemann Mara Klose |
| Regie: | Mia Maariel Meyer |
| Drehbuch: | Mia Maariel Meyer, Hanno Koffler |
| Kamera: | Falko Lachmund |
| Musik: | Dürbeck & Dohmen |
| Redaktion: | Stefanie Groß, Daniela Muck |