John Coltrane - Der Atem des Jazz

USA, 2016
bis 09:10
Dokumentarfilm
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261115073500
VPS 00:00

John Coltrane am Tenorsaxofon: Er gilt als einer der größten Saxofon-Virtuosen der Jazzgeschichte.


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John Coltrane am Tenorsaxofon: Er gilt als einer der größten Saxofon-Virtuosen der Jazzgeschichte.


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John Coltrane am Sopransaxofon, das er etwa ab 1960 vermehrt für Songs wie "My Favorite Things" nutzte


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Das Leben des John Coltrane ist nicht weniger als die Geschichte eines Mannes, der für die Musik lebte und den Jazz für immer prägte.

Übersicht

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte eines Musikers, der den Jazz für immer veränderte: John Coltrane, ein Mann, der für die Musik lebte. Der Film zeichnet nicht nur seinen Werdegang nach, sondern porträtiert ihn als eine fast mythische Figur - einen Saxophonisten, dessen Klänge wie universelle Gebete wirken. Seine Musik sollte nicht nur unterhalten, sondern heilen.

Themen

    Details

    Der Dokumentarfilm setzt ein wie eine spontane Jamsession: Er begleitet John Coltrane durch das New York der 1950er Jahre, zeigt seinen Kampf gegen die Drogensucht, die sein Talent zu zerstören droht, und wie Musik für ihn zur Suche nach Erlösung wird. In „John Coltrane - Der Atem des Jazz“ kommen Zeitzeugen wie Sonny Rollins und Carlos Santana zu Wort. Auch unerwartete Bewunderer - etwa der Philosoph Cornel West oder Ex-Präsident Bill Clinton - erzählen, was Coltranes Musik und der Jazz für sie bedeutet. Da es keine Filmaufnahmen von Interviews mit Coltrane gibt, stützt sich der Film auf seine schriftlichen Aufzeichnungen. Kombiniert mit seltenen Aufnahmen aus dem Familienarchiv entsteht so ein intimes Porträt: Coltrane wollte nicht nur Musik machen, sondern „den Klang der Menschheit“ einfangen. Die Reise beginnt in einer Kirche in North Carolina während der Rassentrennung und führt bis an die Spitze der Jazz-Avantgarde. Sie zeigt, wie Coltrane an der Seite von Miles Davis seinen Stil findet - wo Davis‘ Stille auf Coltranes „sheets of sound“ trifft. Ein Wendepunkt folgt, als er seine Sucht überwindet und sich spirituellen Fragen zuwendet. Sein Studioalbum „A Love Supreme“ wird zum Höhepunkt dieser Entwicklung und gilt bis heute als sein Meisterwerk. Für Coltrane war Jazz mehr als ein Musikgenre: Er war ein Weg zur spirituellen Erfahrung. Seine Klänge sollten nicht nur unterhalten, sondern heilen. „Manche spielen Jazz, andere Blues. Coltrane spielte das Leben“, sagt Carlos Santana. Coltranes Musik bleibt ein Spiegel der Seele. Er durchschritt die Dunkelheit, um ein Licht zu finden, das er unterschiedslos mit allen teilen wollte. Noch heute reißt sein spiritueller Elan mit - und zeigt, dass Kunst die kürzeste Verbindung zwischen zwei Herzen ist.

    Hinweis

    Synchronfassung

    Personen

    Regie:John Scheinfeld


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