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Das Kommando Spezialkräfte ist die geheimste Truppe der Bundeswehr und zugleich ihre umstrittenste. Von Anfang an zerrissen zwischen militärischer Geheimhaltung und Kritik aus Parlament und Öffentlichkeit feiert das von Krisen und Legenden gleichermaßen gekennzeichnete KSK im Jahr 2026 sein 30-jähriges Bestehen. Ursprünglich gegründet für die Befreiung deutscher Geiseln im Ausland, wurde das KSK bald in vielen Krisengebieten eingesetzt - und dafür im Inland argwöhnisch beobachtet.Aktive und drei ehemalige Kommando-Soldaten führen in die abgeschottete Welt der Eliteeinheit - filmisch verknüpft mit einem der wenigen Einsätze des KSK, über den öffentlich gesprochen werden darf, der „Operation Mondlicht“ in Afghanistan 2012.Philipp Schaaf aus Sachsen war jahrelang als Elitesoldat Ausbilder und Teil der Truppe und wurde 2021 zum Symbol des größten Skandals. Gehortete Munition und Sprengstoff in seinem Garten führten zu seiner Verurteilung vor dem Landgericht Leipzig - und das KSK nach diversen Vorwürfen in Zusammenhang mit Rechtsextremismus endgültig in eine hausgemachte Krise, die nur langsam abebbt.Christian, Mike und Philipp hatten als Elitesoldaten alle drei den gleichen Traum: Sie wollten zu den Besten der Besten gehören. Exklusiv geben sie Einblick in das Innerste dieser Elitetruppe - von der berüchtigten „Höllenwoche“ über geheime Kommandoeinsätze auf dem Balkan und in Afghanistan bis hin zur tiefen Krise durch Rechtsextremismus-Vorwürfe, die sich von Beginn an durch die Truppe ziehen. Ihre Geschichten handeln vom unbedingten Willen, dem Dienst alles unterzuordnen, von harten Auswahlverfahren und ewigen Warteschleifen. Der Film handelt aber auch von zerbrochenen Ehen und Träumen und der schwierigen Suche nach einem neuen Leben.
Hinweis
Fotos über www.ard-foto.de, Audiodeskription
Personen
| von: | Henrike Sandner, Christian Schulz |
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