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Michael Born, Erfinder der Fake News in Deutschland, täuschte in den 1990ern TV-Sender mit inszenierten Beiträgen wie dem „Krötenlecker“ und einem falschen Ku-Klux-Klan. 1996 wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Regisseure Erec Brehmer und Benjamin Rost stießen auf eine Kiste mit unveröffentlichtem Material und rekonstruierten eine Geschichte über Wahrheit, Manipulation und Medienmacht.
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Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Michael Born, der sich als Erfinder der Fake News in Deutschland bezeichnete. In den 1990ern täuschte er TV-Sender mit inszenierten Beiträgen wie dem „Krötenlecker“ und einem falschen Ku-Klux-Klan in der Eifel. 1996 wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt, 2019 starb er verarmt in Graz. Die Regisseure Erec Brehmer und Benjamin Rost stießen zufällig auf Borns Nachlass: eine Kiste mit unveröffentlichtem Material. Fünf Jahre lang rekonstruierten sie daraus eine Geschichte über Wahrheit, Manipulation und Medienmacht. Ihr 90-minütiger Dokumentarfilm - produziert von MSZ Production und gefördert vom SWR Format „Junger Dokumentarfilm“ - fragt selbstironisch: Warum glaubt man, was man sieht? Statt KI zu nutzen, setzten die Filmemacher auf Authentizität. „Born to Fake“ hatte Premiere beim Filmfest München, gewann den One-Future-Award und wird seitdem als wichtiger Beitrag zur Fake News-Debatte gefeiert. 2026 startete er bundesweit in den Kinos.
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