Ursula B. war bei der Tat 22 Jahre alt und hatte ihre Ausbildung zur Friseurin abgeschlossen. In der Nacht zum 4. Januar 1988 wurde sie über drei Stunden vergewaltigt. Anschließend versuchte der Täter sie mit 20 Stichen in den Oberkörper zu ermorden. Ursula B. überlebte nur knapp.
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Ursula B. war bei der Tat 22 Jahre alt und hatte ihre Ausbildung zur Friseurin abgeschlossen. In der Nacht zum 4. Januar 1988 wurde sie über drei Stunden vergewaltigt. Anschließend versuchte der Täter sie mit 20 Stichen in den Oberkörper zu ermorden. Ursula B. überlebte nur knapp.

Obwohl 1988 eine präzise Personenbeschreibung vorlag und über die Presse und mit 3.000 Fahndungsplakaten nach dem Täter gesucht wurde, konnte er zunächst nicht gefasst werden.

2015 überträgt der Dienststellenleiter der Kriminalpolizei Aschaffenburg, Kriminaldirektor Markus Schlemmer (M.), zwei seiner besten Leute, Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Büttner (r.) und Kriminalhauptkommissar Jörg Albert (l.), die Aufklärung der ungelösten Mordfälle. 2017 gelingt der Coldcase-Einheit die Aufklärung des Mordversuchs an Ursula B. aus dem Jahr 1988.
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1988, Aschaffenburg: Ursula B. wird verschleppt und stundenlang vergewaltigt. Anschließend sticht der Täter auf sie ein. Die junge Frau überlebt schwer verletzt. Der Täter entkommt unerkannt.
2015 nimmt eine Cold-Case-Einheit der Kripo Aschaffenburg die Ermittlungen wieder auf. Durch die akribische Auswertung alter Spuren gelingt es, den Täter nach fast 30 Jahren zu ermitteln und festzunehmen. 2018 wird er zu lebenslanger Haft verurteilt.
Für Ursula B. ist die späte Gerechtigkeit wie eine Befreiung. Ängste und Zwänge, die sie seit der Tat begleitet haben, fallen mit einem Mal von ihr ab. Es ist, wie sie selbst sagt, als wäre ihr zum dritten Mal ein neues Leben geschenkt worden. Zum ersten Mal spricht Ursula B. im Fernsehen offen über die Tat, die quälenden Jahre der Ungewissheit danach und ihre Empfindungen nach der Festnahme des Täters.
Die Dokumentation begleitet die Ermittler der Kripo Aschaffenburg und Rechtsmediziner des LKA Bayern bei der Lösung dieses spektakulären Falls. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten, zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos und berichten, wie sie dem Täter auf die Spur gekommen sind.
Der Film zeichnet aber auch das Porträt einer beeindruckenden Frau: Die furchtbare Tat konnte Ursula B. nicht brechen, sondern sie wurde zu einer starken und selbstbewussten Frau, die mit ihrer Haltung anderen Opfern Hoffnung geben will.
Hinweis
Personen
| von: | Maurice Philip Remy, Britta Marks |
Top-Spielfilm am 07.11.
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