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Während viele Briten kaum über die Runden kommen, wächst der Wohlstand der Superreichen. Eine Gruppe von Millionären will das ändern - per Steuer. Das Vereinigte Königreich zählt zu den reichsten Ländern der Welt. Doch für Millionen Menschen fühlt sich das Leben immer ärmer an: Etwa jeder Fünfte lebt in Armut, die Lebenshaltungskosten steigen, viele Familien müssen bei Essen, Heizung oder Strom sparen. Gleichzeitig hat der Reichtum im Land zugenommen. Die Zahl der Milliardäre ist seit Mitte der 1990er Jahre deutlich gestiegen. In London, besonders in Vierteln wie Mayfair, ist dieser Wohlstand besonders sichtbar. Nur wenige Kilometer weiter kämpfen dagegen Menschen in Sozialwohnungen mit kaputten Leitungen, Wasserschäden und steigenden Mieten. Ein ungewöhnlicher Lösungsvorschlag für die zunehmende Ungleichheit kommt ausgerechnet von einigen Vermögenden selbst: Die „Patriotic Millionaires“, fordern eine Vermögenssteuer für Superreiche. Die Idee: zwei Prozent Steuer auf Vermögen über zehn Millionen Pfund. Nach Schätzung der Gruppe könnte das dem Staat jährlich rund 24 Milliarden Pfund einbringen - umgerechnet etwa 28 Milliarden Euro. Geld, das in öffentliche Dienste, sozialen Wohnungsbau und Infrastruktur fließen könnte.
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Top-Spielfilm am 19.09.
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