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Downbursts, auch Fallböen genannt, können Starkregen und Winde mit Orkanstärke verursachen. Trotzdem ist das meteorologische Phänomen der breiten Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt. Werden Fallböen in Zukunft durch den Klimawandel noch heftiger? Und wie lassen sich Wohnhäuser und Unternehmensgebäude vor ihrer Wucht schützen?
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Downbursts, auch Fallböen genannt, entstehen innerhalb von Minuten aus Gewitterwolken, bringen Starkregen oder orkanartige Winde mit sich und hinterlassen eine Spur der Zerstörung. Doch wie entstehen diese tödlichen Böen - und wie kann man sich vor ihnen schützen?
Wissenschaftler nutzen heute moderne Technologien, um das Phänomen zu entschlüsseln. Im Inneren von Gewitterwolken spielen sich komplexe Prozesse ab: Starke Aufwinde halten den Niederschlag in der Höhe. Durch Verdunstung und Schmelzen kühlt die Luft ab und stürzt nach unten. Dadurch können am Boden Windgeschwindigkeiten von über 150 Kilometern pro Stunde erreicht werden.
Das Projekt ICECHIP („In-situ Collaborative Experiment for the Collection of Hail in the Plains“) in Nordamerika untersucht Hagelkörner, um die Entstehung von Downbursts besser zu verstehen. Zudem zeigt sich: Fallböen können sich zu sogenannten Derechos verbinden, zerstörerischen, großflächigen Sturmsystemen, die ganze Regionen verwüsten können.
In Colorado setzen Forscher Wetterdrohnen ein, um „Cold Pools“ - kalte Luftmassen am Boden - zu analysieren. Diese Kaltluftzonen können neue Gewitter auslösen und so eine Kettenreaktion in Gang setzen. Mit Hilfe moderner europäischer Satelliten hoffen die Forschenden, solche Extremwetterereignisse früher erkennen zu können.
Doch der Klimawandel verschärft die Lage: Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern, was heftigere Gewitter und stärkere Regenfälle begünstigt. Die Technologien zur Vorhersage werden daher immer wichtiger - um Menschenleben zu retten, aber auch, um Gebäude und Infrastruktur besser zu schützen.
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