Die Suche nach dem Ursprung des Arganöls führt Sherif in die Wälder von Marokko und auch auf den Rücken eines Dromedars.
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Die Suche nach dem Ursprung des Arganöls führt Sherif in die Wälder von Marokko und auch auf den Rücken eines Dromedars.

Die Arganfrucht wird von Hand verarbeitet. Sherif macht sich in der Frauen-Kooperative ein Bild vor Ort und packt mit an.

Die Verarbeitung der Arganfrucht ist traditionell in Frauen-Kooperativen organisiert. Ziel ist eine faire Entlohnung und Zugang zu Bildung.

Sherif macht sich in Marokko ein Bild von dem Anbau der Arganbäume.

Der sortierte Plastikmüll wird zu sogenannten "Cubes" gepresst und anschließend zu einem Zulieferer von L?Oréal transportiert, der das Material recycelt. Sherif verfolgt vor Ort die einzelnen Stationen der Lieferkette.

L?Oréals Leitspruch - "Weil ich es mir wert bin" - kennt praktisch jeder. Für seine Nachhaltigkeitsziele hat der Konzern noch einmal nachgelegt: "Weil unser Planet es wert ist"! Größer geht?s nicht. Was der Planet konkret wert ist, hat der Kosmetikriese unter dem Titel "L?Oréal for the future" niedergeschrieben. Dort ist definiert, welche Nachhaltigkeitsziele L?Oréal bis 2030 erreichen will.

"Weil ich es mir wert bin", ist der bekannte Leitspruch von L?Oréal. Mit den Produkten verbindet man ein Gefühl von Luxus und Eleganz - fast so, als würde man durch Paris flanieren.

Das Kairoer Viertel Manschiyyet Nasser wird umgangssprachlich auch "Garbage City" genannt. Viele Menschen leben dort von der Sammlung, Sortierung und Weiterverarbeitung des Mülls aus Kairo. Hier beginnt auch die Lieferkette für recycelten Kunststoff, der später unter anderem auch bei L?Oréal zum Einsatz kommt.
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L‘Oréal, der größte Kosmetikkonzern der Welt, verspricht Schönheit mit Verantwortung. Sind L‘Oréals Nachhaltigkeitsversprechen nur Marketing oder steckt dahinter echtes Engagement?
Glanz, Innovation, gesellschaftlicher Fortschritt: L‘Oréal präsentiert sich als Vorreiter einer grünen Beauty-Welt. Und der Konzern hat tatsächlich einiges vorzuweisen - zumindest auf dem Papier. Umweltreporter Sherif Rizkallah macht den Praxistest.
Lancôme, Yves Saint Laurent, Giorgio Armani, Prada, Valentino - die Beautylinien der Luxusmarken gehören allesamt zu L‘Oréal. Doch die meisten begegnen dem Konzern im Drogeriemarkt um die Ecke: Garnier, Maybelline, Essie.
L‘Oréals Leitspruch - „Weil ich es mir wert bin“ - kennt praktisch jeder. Für seine Nachhaltigkeitsziele hat der Konzern noch einmal nachgelegt: „Weil unser Planet es wert ist“! Größer geht es nicht. Was der Planet konkret wert ist, hat der Kosmetikriese unter dem Titel „L‘Oréal for the Future“ niedergeschrieben. Dort ist definiert, welche Nachhaltigkeitsziele L‘Oréal bis 2030 erreichen will.
Das Vorhaben liest sich echt ambitioniert: Klimawandel bekämpfen, Natur schützen, Kreislaufwirtschaft fördern, Empowerment von Frauen - und noch etliches mehr. Der aktuelle Status wird jährlich akribisch nachgehalten. Beim Einsatz erneuerbarer Energien an eigenen Standorten scheint man schon am Ziel zu sein, beim Recycling von Wasser ist es noch ein weiter Weg. Bei Emissionen von Zulieferern ist nicht erkennbar, wie L‘Oréal sein Ziel erreichen will, benennt dies aber selbst als größte Herausforderung bei der Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks.
Was läuft gut und wo hakt es? Fühlen sich Frauen, die für L‘Oréal das wertvolle Arganöl gewinnen - der Zauberstoff für weiche Haut und glänzendes Haar -, tatsächlich empowert? Kann man im Labor nachweisen, ob L‘Oréal wirklich die Verwendung von Neu-Plastik in seinen Verpackungen verringert? Und warum verläuft die Einführung der Waterloop-Technologie, die vor allem wasserarme Regionen entlasten soll, scheinbar so schleppend?
„Greenwashed?“-Reporter Sherif Rizkallah schaut sich das alles mal vor Ort an. Und: Was sagt eigentlich ein international anerkannter Experte für Nachhaltigkeit in Unternehmen dazu? Ist L‘Oréal tatsächlich Vorreiter in der Kosmetikbranche oder ist alles mehr Schein als Sein?
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