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Geschichten aus dem Erlebniszoo Hannover
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Ein Eisbär-Pärchen genießt nach langer Abstinenz wieder seine Zweisamkeit, Elefanten wühlen begeistert im frischen Rindenmulch, bei den seltenen Leinegänsen werden die Küken beringt, Mini-Springböcke lernen riesige Giraffen kennen und ein kleiner Pinguin legt kräftig zu: tierisch was los im Erlebnis-Zoo Hannover.Wieder vereintNach einer längeren Trennung dürfen Eisbär-Dame Milana und Sprinter endlich wieder gemeinsam durchs Yukon-Bay-Gehege streifen und gemeinsam im Wasser toben. Sprinter wurde vor einigen Wochen kastriert, jetzt steht dem friedlichen Miteinander nichts mehr im Weg. Tierarzt Viktor Molnár und Pfleger Henrik Voges beobachten das Wiedersehen der beiden ganz genau. Die erste Begegnung verläuft zwar etwas stürmisch, doch schnell zeigt sich: Harmonie ist zurück im Eisbär-Revier.Flausch-Alarm im GänsestallDie seltenen Leinegänse haben Nachwuchs bekommen. Es soll das Geschlecht der drei Küken bestimmt werden. Mit lautstarkem Geschnatter protestieren die Elterntiere gegen die kurze Trennung von ihren Kleinen. Magnolia und Mariechen bekommen einen Ring zur Identifikation. Wird das dritte Küken vielleicht ein kleiner Ganter sein?Leinegänse waren in den 1960er-Jahren fast ausgestorben, umso wichtiger ist jedes gesunde Jungtier für den Erhalt der Art.Große Freude bei den ElefantenEine 20-Kubikmeter-Ladung frischer Rindenmulch sorgt für Aufregung im Dschungelpalast. Die Dickhäuter schnuppern neugierig, wühlen mit den Füßen und genießen den weichen Untergrund, fast wie ein Wellnesstag für die grauen Riesen. Der neue Mulch bringt Abwechslung in den Alltag und animiert die Tiere zu ausgiebigen Spielen und gemütlichen Pausen. Doch wird der neue Spielplatz sofort erobert - oder ist die Herde anfangs erstmal skeptisch?Vorsicht ist geboten am SambesiDie zierlichen Springbock-Jungtiere treffen erstmals auf die riesigen Rothschild-Giraffen. Das Pflegeteam ist mit einem Großaufgebot im Einsatz, damit sich die grazilen Sprinter und die sanften Langhälse in Ruhe beschnuppern können. Denn gleich nebenan ist das Löwengehege, nur durch einen Graben von der Savannenanlage getrennt. Die Raubkatzen Basu und Zara belauern aufmerksam das Treiben in der Nachbarschaft. Schon ein falscher Schritt der Jungtiere könnte verhängnisvoll enden.Nachwuchs-Glück bei den BrillenpinguinenKüken Johnny-Bene ist schon ein properes Kerlchen geworden, Pfleger Benedikt Knüppe will das Gewicht des Kleinen kontrollieren und in der Laufschule seinen Gang überprüfen. Der Tierpfleger hofft, dass aus frisch gelegten Eiern bald noch mehr tapsige Jungvögel schlüpfen. Für die bedrohte Pinguinart wäre das ein wichtiger Zuchterfolg. Doch werden die Eltern auch diesmal erfolgreich brüten? Oder bleibt Johnny-Bene das einzige Jungtier der Kolonie?Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH
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| Redaktion: | Sandra Thormählen (NDR) |