Wenn das Haustier stirbt - Die Trauer, die viele nicht ernst nehmen

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    Rund jeder fünfte Haustierbesitzer gibt an, mehr um sein Haustier als um einen nahestehenden Menschen getrauert zu haben. Warum bauen Menschen eine so starke Beziehung zu Haustieren auf? Reporterin Lia Perbo spricht mit Betroffenen und einem Tierarzt über die Trauer um verstorbene Haustiere. „Ob ein Mensch stirbt oder ein Tier - das macht gar keinen Unterschied“, sagt ein Mann an einem Trauergottesdienst für Tiere. Er habe selbst schon erlebt, dass er um ein Tier mehr getrauert habe als um einen Menschen. Auch der Tierarzt Bronek Nowicki erlebt hautnah mit, wie eng viele Menschen mit ihren Tieren verbunden sind. Er macht Hausbesuche und hat schon über 1000 Tiere eingeschläfert. Dennoch gehen die Einsätze nicht spurlos an ihm vorbei: „Auch wenn ein Tier ein volles, schönes Leben hinter sich hatte - es ist trotzdem immer schwierig.“ Das Paar Sascha und Tabea kämpft um das Leben seines unheilbar kranken Hundes Angus. Der zehnjährige Vierbeiner ist dem Tod bereits mehrmals knapp entkommen - mit erheblichen Tierarztkosten. „Ein Tier nur wegen der Kosten einzuschläfern, fände ich nicht fair“, sagt Tabea gegenüber Reporterin Lia Perbo. Doch der Tag des Abschieds rückt näher - und der Gedanke daran macht ihnen Angst.

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    Personen

    von:Lia Perbo

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