Oxana - Mein Leben für Freiheit

Frankreich / Ungarn / Ukraine, 2024
bis 02:15
Drama
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261019004000
VPS 00:00

Übersicht

Ukraine, 2008: Oxana und ihre Freundinnen bemalen ihre Körper mit Parolen, tragen Blumenkränze und rebellieren gegen das herrschende politische System. So entsteht die feministische Bewegung Femen, die mit kontroversen Aktionen für Wirbel sorgt. Zehn Jahre später steht die Eröffnung von Oxanas Ausstellung blasphemischer Ikonen in Paris an und die Erinnerungen an ihre furchtlosen Demonstrationen holen sie ein.

Themen

    Details

    Oxana Schatschko wächst in der Ukraine unter ärmlichen Verhältnissen auf und wird Ikonenmalerin. Schon mit zwölf Jahren kann sie die Familie mit ihrer Malerei finanziell unterstützen. Ihren Wunsch, ins Kloster zu gehen, lehnen ihre Eltern jedoch ab. Als ein Priester, der mit einem teuren Auto vorfährt, ihr ein viel kleineres Honorar als abgemacht auszahlt, beginnt sich Oxanas religiöser Eifer in gesellschaftlichen Protest zu wandeln. Im Fernsehen hört sie immer wieder von Vergewaltigungen und Tötungen von Frauen, die für die Täter meist straflos enden.Zusammen mit Freundinnen führt sie erste Protestveranstaltung durch. Um von den Medien besser wahrgenommen zu werden beginnen die jungen Frauen, bei den Protesten ihre Brüste zu entblößen und nennen sich Femen. Bei einer Aktion in Belarus werden Oxana und ihre Mitstreiterinnen gefangen genommen, in einem Wald mit Benzin übergossen und mit dem Feuertod bedroht. Nach einer Demonstration gegen Wladimir Putin werden Oxana in Isolationshaft beide Arme gebrochen.Schwer verletzt schafft sie es, nach Paris zu fliehen. Doch sie findet keinen Zugang zu der dortigen Femen-Gruppe und wird von der Rivalin Inna ausgegrenzt. Sie wendet sich wieder der Kunst zu. Dabei hilft ihr die Freundschaft mit der Malerin Apolonia (Noée Abita). Oxana malt jetzt blasphemische Ikonen. Doch als die Eröffnung ihrer Ausstellung in Paris ansteht, holen sie schmerzvolle Erinnerungen ein.

    Hinweis

    Die Gleichstellung der Geschlechter und die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen - zwei wichtige Ziele im Leben der ukrainischen Künstlerin Oksana Schatschko. 2008 gründete sie mit Mitstreiterinnen die Bewegung Femen, die mit ihren politischen Aktionen und dem Zeigen ihrer Brüste polarisierten. Bald fanden sie weltweit Nachahmerinnen, FEMEN wuchs. Schatschko stand dieser Entwicklung zwiegespalten gegenüber.Das biografische Drama „Oxana“ erzählt die Geschichte dieser widersprüchlichen, emotional fragilen Person. Der fokussiert erzählte Film besticht durch seine unverkrampfte Erzählweise und die herausragende Hauptdarstellerin.VPS-Datum: 19.10.2026

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Oxana
    Inna
    Lada
    Tristan
    Apolonia
    Alexandra
    Regie:Charlène Favier
    Drehbuch:Diane Brasseur, Charlène Favier, Antoine Lacomblez
    Kamera:Eric Dumont
    Musik:Delphine Malaussena


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