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Kurz vor den US-Zwischenwahlen im November 2026 richtet THEMA den Blick auf eine Demokratie im politischen Ausnahmezustand. Drei Dokumentationen erzählen von Macht, Polarisierung und dem Kampf um gesellschaftliche Deutungshoheit - in den USA und darüber hinaus. Sie zeigen, wie tief der politische Konflikt inzwischen in Institutionen, Alltag und Wählerschaft reicht.
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Den Auftakt macht „Kampf um Harvard“. Die renommierte Universität wird zum Schauplatz eines erbitterten Kulturkampfes: Wie konnte Harvard, einst Inbegriff der amerikanischen akademischen Elite, zum Symbol des Widerstands gegen die ideologische Offensive der MAGA-Bewegung werden? Die dreiteilige Dokumentation blickt hinter die Kulissen und erzählt von einem historischen Wendepunkt: der zunehmenden Schwächung intellektueller Institutionen in einer Demokratie, die mit dem Aufstieg des Autoritarismus ringt.
„Trump gegen Kalifornien“ führt mitten hinein in die politische Realität der zweiten Trump-Ära. Im Juni 2025 eskaliert in Los Angeles ein Konflikt um die Migrationspolitik: ICE-Razzien, Verhaftungen auf offener Straße, Proteste - und schließlich der Einsatz des Militärs. Was wie die Handlung eines dystopischen Thrillers klingt, wird zum Sinnbild einer immer härteren Konfrontation zwischen Washington und einem demokratisch regierten Bundesstaat.
Den Blick weitet „Brasilien: Die Macht der Evangelikalen“. Ein Drittel der brasilianischen Wählerschaft gehört zu den Evangelikalen. Sie waren ein entscheidender Faktor für Jair Bolsonaros Wahlsieg 2018. Nach seiner Verurteilung wegen des versuchten Staatsstreichs richten seine politischen Anhänger den Blick nun auf seinen Sohn Flávio und die Wahlen im Oktober 2026.
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