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Ob sie mit nur 22 Jahren den Hof der Großeltern übernehmen oder als junge Frau den elterlichen Milchviehbetrieb umstellen: - Bayerns Landwirte und Landwirtinnen lieben ihren Job mit und von der Natur. Und sind dabei immer offen, auch neue Wege zu gehen. „Lust aufs Land“ erzählt von ihren Ideen, Zielen und Träumen - aber auch von den Herausforderungen.
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Viel Zeit blieb Leonhard Spatz nicht sich zu entscheiden, ob er den Hof seiner Großeltern im oberbayerischen Oberhausen bei Peißenberg übernehmen will. Im Frühjahr 2018 hat Opa Günther den damals 22-Jährigen gefragt. Zunächst hat Leonhard den Hof daraufhin gepachtet, heute gehört er ihm. Die 24 Hektar Land bewirtschaftet der Jung-Landwirt allein. Wie schon seine Großeltern lebt er von der Rotwildhaltung und dem Anbau von Bio-Heidelbeeren. Leonhards Antrieb ist es, allen - und vor allem seinem Opa - zu beweisen, dass er es in seinen jungen Jahren schon schafft, den Betrieb in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Dazu will er einen neuen Schlacht- und Zerlegeraum sowie einen Hofladen bauen. Und auch privat soll sich etwas ändern: Freundin Shana will bei ihm einziehen.
Auch auf dem Schlöglhof im kleinen Örtchen Hausen in der Nähe von Geltendorf hat Jung-Landwirtin Pia früh Verantwortung übernommen. Als der Vater krank wird, steigt die 29-Jährige kurzerhand mit ein. Keine leichte Aufgabe, gerade jetzt: Pia ist schwanger und will später einmal den Hof ganz allein führen - ihr Mann Manuel hat sein Glück aber in einem anderen Beruf gefunden. Dafür unterstützen sie ihre beiden jüngeren Schwestern Anna und Rebecca tatkräftig und auch Papa Stefan hilft noch mit. Auch bei Pias Herzensprojekt: Die männlichen Kälber bleiben jetzt am Hof und werden zu Weideochsen gemästet.
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